Was tun, wenn lernen keinen Spaß macht?

Quelle: schulen.wien.at

Endlich Sommerferien! Urlaub, Sonne, Strand – das ist das Ferien-Motto von hunderttausenden Schülern. Bald aber beginnt die Schulzeit wieder und eine gute Vorbereitung ist wichtig. Schulbücher im Reisegepäck? Nein Danke! Notebook oder Laptop tun es auch. Die richtige Lernsoftware installiert und los geht’s mit dem interaktiven Lernen. Neue Studien haben ergeben, dass das Lernen vor dem Computer mehr Spaß macht als vor dicken Büchern zu sitzen.


Jeder kennt es noch aus der eigenen Schulzeit - Lernen macht keinen Spaß. Immer nur über den Büchern hocken und pauken. Da brauchen Schüler und Studenten auch mal Abwechslung von Schule und Uni, denn Lernen kostet viel Überwindung und Disziplin. Lernprogramme am PC oder Laptop ermöglichen vor allem Kindern auf spielerische Art zu lernen.

Farbenfrohe Bildanimationen motivieren, falsch eingegebene Lösungen werden von der Lernsoftware markiert und die richtigen Antworten werden erklärt. Auch Enzyklopädien und Wörterbücher aus dem Langenscheidt- oder Brock Haus-Verlag sind digital verfügbar. Das macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar: Die Computerversionen sparen im Vergleich zu den gedruckten Ausgaben viel Geld.

Die Spielhalle für Zuhause
Der Mensch kann aber nicht immer nur lernen. Auch das Spielen gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Lust aufs Daddeln, aber keine Lust auf eine zugige, ungemütliche mit Neonlicht beleuchtete Spielhalle? Kein Problem – mit der eigenen Spielkonsole. Konsolen werden in zwei Gruppen eingeteilt: Stationäre Geräte werden am Fernseher oder Monitor angeschlossen, portable Geräte haben diesen gleich eingebaut.

In ihrer grafischen Leistungsfähigkeit übertreffen die High-Tech-Spielemaschinen die meisten PCs und Laptops, allerdings sind sie zum alltäglichen Arbeiten nicht geeignet.
Die ersten Modelle kamen 1972 auf den Markt. Bei diesen Geräten handelte es sich noch nicht um Computer im eigentlichen Sinne; es gab keine Programme, sondern die einzelnen Spiele wurden direkt durch fest verdrahtete elektronische Schaltkreise erzeugt.

Nintendo Wii, Playstation 3 und Xbox gehören zur mittlerweile siebten Generation der Konsolen-Familie. Grafiken mit Fernsehqualität sind Standard. Dazu kommen Online-Fähigkeit, DVD- und CD-Player. Eine runde Sache also.

Sven Kloevekorn | 13.09.2007 09:12
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