Wäschetrockner: Keine sperrige Spindel mehr im Wohnzimmer

Herzlich Willkommen, Herbst! Der Blick auf das Thermometer macht es deutlich: Die ungemütliche Jahreszeit ist da. Damit enden nicht nur heimelige Grillabende auf Terrasse oder Balkon, auch das praktische Trocknen der Wäsche an frischer Luft ist nun passé. Die Alternativen heißen: Wäschespindel in der Wohnung oder Wäschetrockner. Praktischer ist ohne Frage die elektronische Hilfe, denn ein Trockner spart den ungeliebten Arbeitsschritt „Wäsche aufhängen“ und somit wertvolle Zeit. Zudem macht er die sperrige Wäschespindel überflüssig. Natürlich hat auch ein Wäschetrockner zwei Seiten und die unschöne heißt hier Stromkosten. Vor dem Kauf eines Trockners sollte daher ein ausgiebiger Produktvergleich stattfinden, damit eine böse Überraschung mit der nächsten Stromrechnung ausbleibt.

Das ABC des Stromsparens: Energieeffizienz als Gütesiegel
Welches Gerät verbraucht am wenigsten Strom? Das Alphabet hilft dem Verbraucher dabei, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Wäschetrockner und andere Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Backöfen verfügen über ein EU-Energielabel. Abhängig vom Stromverbrauch sind die Geräte so in verschiedene Energieeffizienz-Klassen eingeteilt. Das „A“ kennzeichnet dabei die sparsamste Geräte-Kategorie. Natürlich lassen sich die Hersteller dieser Geräte ihren Einsatz für die Umwelt auch bezahlen. Auf Dauer gesehen rechnet sich aber die Anschaffung eines A-Trockners, da die Stromersparnis, hochgerechnet auf die durchschnittliche Lebensdauer eines Gerätes, deutlich größer ist, als der einmalige Aufpreis bei der Anschaffung. In der mittleren Preiskategorie (430 Euro bis 525 Euro) gehört der Siemens WT 46 S 513 zu den beliebtesten Wäschetrocknern. Knapp 500 Euro kostet dieser Kondensationstrockner (Energieeffizienzklasse B) mit acht Kilogramm Fassungsvermögen und LC-Display. Für ein vergleichbares Produkt der Klasse A, den Bloomberg TKF 7340, muss der Käufer knapp 30 Euro mehr auf den Tisch legen. Technischer Hingucker ist der niedrige Energieverbrauch von 2,95 Kilowatt pro Stunde.

eVendi Tipp:
Energiesparen beim Trockner fängt schon beim Waschen an. Schleudert die Waschmaschine mit 1000 statt nur 500 Umdrehungen, enthält die Wäsche danach ein Drittel weniger Restfeuchte.

Sven Kloevekorn | 07.10.2009 10:14
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