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Vibrationsplatten - Eine Erfindung für die NASA trifft bei Sportlern auf große Nachfrage

Vibrationsplatten - Eine Erfindung für die NASA trifft bei Sportlern auf große Nachfrage
Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com

Leise Musik im Hintergrund, nebenbei entspannen, gleichzeitig abnehmen und sich fit machen. Bisher schloss sich das gegenseitig aus. Yoga oder ähnliche Entspannungstechniken kombiniert mit aktivem Ausdauersport brachten zwar den Effekt, den sich ein jeder für Gesundheit und Figur wünschte. Der Aufwand blieb jedoch oft im guten Vorsatz stecken – demzufolge auch der Erfolg. Da kommen Vibrationsplatten, wie die im Teleshopping angepriesene Body Cult VIP 5500, nur gelegen. Die Erfindung für die NASA sorgt im Moment im Rehabilitationsbereich, in Fitnessstudios, im Wellness-Bereich und im Heimtraining für Furore. Die Vorzüge dieses Sportgerätes sind aber nicht nur für die NASA von Interesse, sondern auch für Fitnessstudios und Trainierende im Eigenheim. Da es sich bei der Body Cult VIP 5500 um ein sehr teures Modell handelt, hier nun drei preiswertere Varianten im Vergleich:

 

Das Prinzip der Vibrationsplatten

Nach traditioneller chinesischer Überlieferung liegen die Ursachen von Krankheiten in Verstopfungen und Blockaden des Blutkreislaufes und der Chi-Energie (Atem-Energie). Diese Blockaden sind oft Grund für Schmerzen und Unwohlsein. Vibrationsplatten arbeiten nach dem Lockerungs-Prinzip. Mit der Bewegung schwingt der gesamte Körper mit und wird so gelockert. Mechanische Schwingungen zur Muskelstimulierung und ihr positiver Effekt sind seit über 30 Jahren bekannt. Beim Training mit einer Vibrationsplatte werden Schwingungen in einem Frequenzbereich von 15-50 Hz auf den gesamten Körper übertragen. Die Vibration stimuliert die Muskeln, „trainiert“ im Ergebnis den gesamten Körper und wirkt sich damit auch positiv auf Skelett, Nervensystem und Haut aus.

Vibrationsplatten können unabhängig von Alter und Trainingszustand angewendet werden. Sie sind für sportliche und unsportliche Personen ein Ganzkörpertraining mit intensivem Effekt. In kürzester Zeit sind hervorragende Ergebnisse zu erzielen, ohne Gelenke und Muskeln zu überlasten. Die durch das Training erhöhte Durchblutung bewirkt eine angenehme Muskellockerung. Stretching auf der Vibrationsplatte steigert die Gelenkigkeit innerhalb kürzester Zeit.

Ein Vibrationstraining von zehn Minuten, dreimal in der Woche angewandt, verbessert bereits messbar die Gesundheit und Fitness. In Studien konnte belegt werden, dass Zivilisationskrankheiten wie die Verringerung der Knochenmasse, Haltungsschäden, Muskelabbau und Rückenbeschwerden mit einem solchen Training effektiv vorgebeugt werden kann.

Das Vibrieren der Rüttelplatte verbrennt überschüssiges Fett an Hüfte, Taille und Unterbauch, ohne dass ein JoJo-Effekt zu befürchten ist. Die Blutzirkulation wird intensiviert, der Stoffwechsel verbessert. Die sich mit zunehmendem Alter in den Venen ablagernden schädlichen Substanzen wie Cholesterin und Kalzium verringern den Durchmesser der Gefäße, was Bluthochdruck, Sauerstoffmangel und schließlich Herzkrankheiten zur Folge hat. Die Vibration wirkt entgegengesetzt: Sie fördert die Blutzirkulation, die Venen erweitern sich, Ablagerungen lösen sich auf und werden abtransportiert.

Mögliche Kontraindikationen

Bei frischen Operationen und Brüchen, Prothesen (speziell an Wirbelsäule und Extremitäten), Grippe und Fieber, Herz-Kreislauferkrankungen (Herzrhythmusstörungen), Epilepsie oder Nieren- und Gallensteinen wird von einem Training mit Vibrationsplatten abgeraten. Auch bei Schwangerschaften, Thrombosen oder Wirbelsäulenerkrankungen/-operationen sowie weit fortgeschrittener Osteoporose ist zuerst dringend ärztlicher Rat einzuholen.

Der sofortige Effekt eines Vibrationstrainings ist eine Beschleunigung der Blutzirkulation nach 15 Minuten um circa 130%. Der Blutdruck wird dabei durchschnittlich um 11,7% gesenkt. Es wird empfohlen, vor dem Training 250 bis 500 ml Wasser zu trinken.

Vibrationsplatten im Vergleich

Bei dem großen Angebot an Vibrationsplatten ist es oftmals nicht ganz einfach, die Unterschiede und die Qualität richtig einzuschätzen. Zuerst sollte man wissen, dass es drei verschiedene Vibrationsarten gibt, die bei manchen Geräten nur teilweise zur Verfügung stehen.

1. Kreisende Bewegung:
Diese Vibrationsart wird häufig bei preisgünstigen Geräten eingesetzt, da sie technisch einfach zu realisieren ist. Da sie aber Seitenkräfte auf Gelenke und Sehnen erzeugt, ist diese Art der Vibration aus medizinischer Sicht eher zu vermeiden.

2. Vertikale Bewegung:
Da bei dieser Vibrationsart eine direkte Kraftübertragung auf den Körper stattfindet, ist sie ideal für Spezialübungen wie Einbeinstand oder für Übungen, die den Oberkörper betreffen.

3. Wippende Bewegung
Diese Art der Vibration lehnt sich an die Anatomie des Menschen an, speziell die bewegliche Aufhängung der Hüfte. Die wippende Bewegung ist ideal für Übungen mit dem Körperzentrum und den Beinen.

eVendi Tipp
Beim Kauf sollte man also Geräte mit horizontalen Bewegungsabläufen meiden und vornehmlich eine rein vertikale oder eine wippende Vibration vorziehen. Gute Geräte verfügen zudem über eine Vibrationsbegrenzung, damit nicht zu hohe Kräfte auf den Körper einwirken und ihn so womöglich schädigen, statt ihn zu heilen.


Der zweite zu beachtende Punkt ist die Frequenz der Vibration. Seitenalternierende Vibration erzeugt eine Frequenz von 5-30 Hz. Die vertikale Vibration kommt auf 20-60 Hz, was von der jeweiligen Einstellung abhängt (oft in 1 - 5 Hz Schritten möglich).

Ein umfangreiches Training bedarf eines Gerätes mit vielen einstellbaren Amplituden. Manche Geräte lassen sich über die Fußstellung regulieren, bei anderen kann man zwischen 2,3 und 4 mm wählen, wieder andere bieten eine stufenlose Verstellung an. Die Größe der Fußplatte ist nicht nur für die Standfestigkeit sehr wichtig, sondern auch für Übungen wie „Sit-Ups“ etc. Sie sollte deshalb nicht zu klein sein. Einige Geräte haben einen ausziehbaren Stabilisator sowie verstellbare Füße. Trotz kompakter Größe wird so die notwendige Stabilität bei dynamischen Übungen erreicht. Für den Heimbereich sind Geräte mit einem Gewicht von 40 kg ausreichend, für Kosmetiksalons werden 60 kg und für Fitnessstudios 80 kg empfohlen. Ergonomische Handgriffe sind ebenfalls von Vorteil, damit man sich jederzeit festhalten, den Körper gezielt be- und entlasten kann. Die Mobilität wird bei einigen Geräten durch Transportrollen unterstützt.

Bedienung der Vibrationsplatten

Die meisten Geräte verfügen über eine Computersteuerung, evtl. sogar per Touchscreen. Dort können alle trainingsrelevanten Parameter eingegeben und abgelesen werden. Für Übungen mit dem Oberkörper oder den Armen direkt auf der Vibrationsplatte haben einige Hersteller eine Bedienungsmöglichkeit direkt in der Säule untergebracht. Andere lösen das Problem mittels einer zeitlichen Verzögerung des Starts.

Laut Studien sollten für beste Ergebnisse dauerhaft mindestens 350 Watt Gesamtleistung erreicht werden, auch wenn der Benutzer ein höheres Körpergewicht hat. Ein oder zwei Motoren sind hierfür notwendig. Gute Geräte verfügen über ein Kontrollsystem, das die Vibrationskraft bei unterschiedlichen Körpergewichten konstant hält.

Die drei Vibrationsplatten im direkten Vergleich

Der Christopeit Sport Vibro II hat den geringsten Preis der drei Geräte und wird als Einsteigermodell bezeichnet. Das Gewicht ist mit 17 kg relativ gering, was Zweifel an der Standfestigkeit zulässt. Die Vibrationsfläche ist von allen Modellen die kleinste. Der Christopeit hat keine seitlich vorbei geführten ergonomischen Handgriffe, was Übungen mit dem Oberkörper instabil machen könnte. Er besitzt Transportrollen und lässt bei den Funktionen (Höhenverstellbarkeit, Display etc.) nichts vermissen. Die Einstellungsmöglichkeit bis zu einer Geschwindigkeitsstufe von 16 dürfte für das Ziel eines Gewichtsverlustes gerade so ausreichend sein. Die Vibrationsplatte deckt die Bereiche Kraft, Stretching, Massage und Entspannung ab, wobei über Schwingungsfrequenz, Amplitude und Vibrationsart keine genaueren Angaben gemacht werden. Lediglich 980 Richtungswechsel pro Minute werden erwähnt. Der Christopeit Sport Vibro II ist für ein Gewicht bis 120 kg zugelassen, was von den beiden anderen Modellen übertroffen wird.

Die AsViva Vibra Platte 22001 hat 500 Watt, 1 - 13 mm-Amplituden, eine Vibrationsfrequenz von 2 - 36 Hz (2 – 361/sec) und mit 36 mehr als doppelt so viele Geschwindigkeitsstufen wie der Christopeit. Die angebotene Vibrationsart ist eine vertikale Bewegung. Die AsViva Vibra Platte ist von allen Dreien mit der größten Fußplatte ausgestattet und hat einen Markenmotor mit Vibrationsdämpfer für gelenkschonendes Training. Das Benutzergewicht ist auf 150 kg begrenzt, was für einen starken Motor spricht. Ergonomische Griffe seitlich sowie ein Display in der Säule sind nicht zu verachtende Pluspunkte. Die Vibrationsplatte liegt mit 36 kg allerdings noch knapp unter dem für optimale Standfestigkeit empfohlenen Gewicht. Da es sich um vertikale Vibrationen handelt, ist dieses Gerät insbesondere für Spezialübungen für Oberkörper und Beine geeignet.

Der Pulse Trainer Pulse Trainer hat zwei Hochleistungsmotoren und stolze 2 x 300 Watt, eine stufenlose Einstellung der Amplitude von 0,5 – 4mm (0,2 – 4 mm) und eine Vibrationsfrequenz von 20 - 50 Hz/15 - 30 Hz. Er bietet (hier als Einziger) zwei unterschiedliche Vibrationsarten (vertikal und wippend) in Kombination mit einem Vibrations-Control-System an. Seine Fußplatte ist fast so groß wie die AsViva Vibra Platte und mit ausziehbaren Standfüßen und Transportrollen ausgestattet. Die ergonomischen Handgriffe sind ausgeklügelt und platzsparend angebracht. Zum Lieferumfang gehören zusätzliche Handgriffe. Die Vibrationsfrequenzen (20 - 501/sec) sind erwartungsgemäß die höchsten. Sein Gewicht von 45 kg entspricht dem für den Heimbedarf ausreichenden Gerätegewicht. Das Benutzergewicht von 150 kg entspricht dem der AsViva Vibra Platte. Mit diesem Sportgerät kann man neben Armen und Oberkörper (vertikal) erfolgreich die Beine und Körpermitte (wippend) trainieren.

Fazit

Von den drei vorgestellten Geräten scheint der Pulse Trainer Pulse Trainer das Sportgerät zu sein, welches am wenigsten Schwächen hat. Leider hat es auch seinen Preis. Es zeigt sich jedoch, dass es definitiv sehr gute und vor allem preiswertere Varianten zur Teleshopping-Vibrationsplatte Body Cult VIP 5500 gibt.

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Kommentare

Body Cult VIP 5500 Teleshopping

Dieser Kommentar ist ziemlich irreführend.

  • Body Cult VIP 5500 wird nicht im Teleshopping verkauft sondern von einer Schweizer Firma international angeboten.
  • Teuer kontra billig: der Preis der VIP 5500 liegt bei ca. 1200 Euro (also unwesentlich teurer als der Pulse Trainer) im Vergleich zu Power Plate aber wesentlich günstiger. Ein Testbericht der Amerikanischen Zeitschrift Helath bewertet die VIP 5500 im Vergleich mit der der Power Plate als Testsieger. Es gibt noch günstigere Geräte aber ein Faktor für die Qualität ist auch das Eigengewicht und die Gösse der Platte. Die sehr günstigen "Leichtgewichte" können da nicht mit einer VIP 5500 oder Power Plate verglichen werden. weitere information auf www preducts de

 

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