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Snowboard Grundlagen - Erste Schritte

Snowboard Grundlagen - Erste Schritte
Foto: www.skiaccess.com

Prinzipiell ist es für jeden Anfänger ratsam, sich bei seinem ersten Mal auf dem Snowboard an eine ortsansässige Snowboardschule zu wenden. Wer seine Jungfernfahrt jedoch auf eigene Faust unternehmen möchte und für all die, die sich erstmals ihrem Equipment annehmen, gibt’s hier ein paar nützliche Tipps zur Montage, Fußabstand und zur Winkelstellung. Bei vielen Anfängern erweist sich der Einstieg ins Schneevergnügen schwieriger als erwartet. Das liegt nicht immer am Unvermögen der Fahrer.

Oft liegt auch eine fehlerhafte Einstellung der Bindung zugrunde. Bevor man sich mit dem Board die Pisten hinunterstürzt, gibt es ein paar Fragen, die man klären sollte.
Im Folgenden können Anfänger, aber auch Fortgeschrittene, Schritt für Schritt die richtige Vorbereitung auf ein -jedenfalls technisch- unbeschwertes Fahrvergnügen nachlesen.

Welches ist das richtige Board für mich?

Für alle Anfänger ist es ratsam mit einem Freestyle- oder Freerideboard zu starten. Diese sind einfacher zu kontrollieren, bieten eine Menge Fahrspaß und verzeihen gern den ein oder anderen kleinen Fehler. Wer jedoch unbedingt mit etwas anderem starten möchte, oder wer als Fortgeschrittener ein paar Tipps fürs richtige Board braucht, der findet im Artikel "Das richtige Board - Tipps zum Snowboardkauf" detaillierte Infos über die verschiedenen Snowboardtypen.
Im Folgenden geht es aber vielmehr um die Einstellung und Vorbereitung des Snowboards.

Welche Bindung und welche Boots sind am besten?

Grundsätzlich gibt es kein „am besten“. Jeder fährt anders und hat andere Ansprüche an sein Material. Grundsätzlich kann man aber beobachten, dass besonders Anfänger die Flexibilität von Softboots sehr zu schätzen wissen und sich die ersten Versuche mit solchen Boots leichter gestalten. Hardboots sind generell nur für Raceboards ratsam, weil so eine extremere Kraftübertragung auf das Brett ermöglicht wird. Bei der Bindung sollte darauf geachtet werden, welchen Schuh man trägt. Logisch: Bei Softboots eine Softboot-Bindung (Freestylebindung) und bei Hardboots eine Hardbootbindung (Plattenbindung).
Aber nicht jede Bindung ist gleich. Bei den Softbindungen gibt es drei Variationen:

  1. Schnallen- oder Ratschenbindung:
    Der Boot wird mit 2 Schnallen pro Fuß in der Bindung befestigt
  2. Flow-Bindung:
    Das Festschnallen (wie bei der Schnallenbindung) wird durch ein „Hineinschlüpfen“ in die Bindung und durch das Hochklappen der Fersenplatte ersetzt.
  3. Step In-Bindung:
    Bei dieser Bindung befindet sich ein Metallstift quer unter der Sohle des Boots. Man stellt die Boots auf die Bindung und durch ein kurzes Klicken, rastet der Metallstift in die Bindung ein.


Welche Bindung die richtige für einen ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Für Einsteiger ist die Schnallenbindung zu empfehlen. Die Verarbeitung ist solide, die meisten Boots passen hinein und der Preis ist deutlich niedriger als bei anderen Modellen.


Goofy oder Regular?

Zu allererst sollte man wissen, mit welchem Bein man vorn steht, also in Fahrtrichtung. Diese beiden Begriffe beschreiben die Ausrichtung auf dem Board. Regular-Fahrer stehen mit dem linken Bein vorn, Goofy-Fahrer mit dem rechten. Was ist aber, wenn ich gar nicht weiß, mit welchem Bein ich vorn stehen soll? Erster Anhaltspunkt ist das Sprungbein. Die meisten Fahrer haben ihr Sprungbein in Fahrtrichtung. Um herauszufinden, welches das Sprungbein ist, gibt es einen simplen Trick, der gern von den Snowboardlehrern genutzt wird. Der Schüler dreht sich mit dem Rücken zum Lehrer. Dieser erteilt dem Schüler einen leichten Schubs, so dass sich der Schüler mit einem Bein, indem er es nach vorn stellt, abfangen muss. Diese automatische Reaktion zeigt, mit welchem Bein man sicherer ist. Das reaktiv nach vorn gestellte Bein ist dann auch das, das auf dem Board nach vorn gehört.

Wie stell ich meine Bindung ein?

Ist die Frage nach den Boots und der Ausrichtung, ob Regular oder Goofy, geklärt, kann man nun die Einstellung der Bindung vornehmen. Jede Bindung wird mit vier Schrauben auf dem Board befestigt. Dabei ist zu beachten, dass sich die im warmen Kämmerlein festgedrehten Schrauben in der Kälte lösen können. Von daher sollte man sie vor jedem Start in den Schnee nochmals festziehen. Aber Vorsicht! Zu starkes Festziehen der Schrauben führt dazu, dass diese in den Belag drücken und Risse verursachen. Ausserdem: „Nach fest kommt ab!“ Zusätzlich lässt sich die Bindung auf dem Board verstellen (drehen). 0° ist die neutrale Position. Hier stehen die Füße beide parallel zueinander quer auf dem Board. Aus dieser neutralen Position ergeben sich die folgenden Grundeinstellungen:

Freestyle: vorne 5°-10° hinten 0°-5° (ca. 5° mehr bei der vorderen Bindung). Diese Einstellung eignet sich am besten für die erste Orientierung auf dem Board. Später im Funpark bietet diese Einstellung große Variationsmöglichkeiten für Tricks, besonders beim Rückwärtsfahren (fakie).

Freeride: vorne 20°-25° hinten 10°-15° (ca. 10° mehr bei der vorderen Bindung). Super zum Cruisen im Tiefschnee oder auf der Piste. Der Oberkörper ist hier leicht in Fahrtrichtung gerichtet.

Race: vorne 30°-50° hinten 25°-45° (ca. 5° mehr bei der vorderen Bindung). Deutlich in Fahrtrichtung gedreht, eignet sich diese Einstellung um extreme Kurven in die Piste zu schneiden (Carven).

Diese Angaben sind jedoch nur Richtwerte. Grundlegend ist, dass die Füße in eine Richtung schauen und dass sich der Winkel der hinteren Bindung um 5°-10° von der vorderen Einstellung unterscheidet. Es gibt auch eine Einstellung, bei der die Füße wie bei Enten zueinander zeigen. Daher auch der Name „Duckstand“. Dieser sieht nicht nur bescheuert aus, er fährt sich auch so.

Wonach richtet sich der Abstand beider Bindungen?

Maßstab hierfür ist die eigene Körpergröße. Je größer der Fahrer, desto breiter der Abstand.

Körpergröße (cm) Abstand (cm)
145 42-48
155 44-50
165 45-52
175 47-54
185 49-56
195 52-59

Auf dem Board sind die jeweiligen Montagezentren markiert. Um die Abstände zu erreichen, empfiehlt es sich, die hintere Bindung zu versetzen und die vordere im Zentrum zu belassen. Um besser im Tiefschnee zurechtzukommen, lohnt es sich, die gesamte Bindung um bis zu 7cm nach hinten zu verschieben. So wird die Nose (das vordere Stück des Boards) entlastet und das Board hat mehr Auftrieb.

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Kommentare

Snowboard Grundlagen - Erste Schritte | eVendi Ratgeber

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hy leuts mal ne frage fahr

hy leuts
mal ne frage
fahr nun schon 10 jahre snowboard und bin jetzt schon länger am ausprobieren!
meine frage is wie bzw. welche einstellung man benötigt und beidseitig zu fahren!?wie faky oder switch?was is besser für allround sowohl park als piste...
fahre regular und kann ohne probleme auf den verschiedenen seiten drehen nur nicht lange so fahren da ich denke die bindung nicht dafür genau eingestellt ist!
was meint ihr?
mfg

verbesserungsvorschläge

lieber carsten,

mir ist durchaus bewusst, dass kurze artikel wie dieser nicht die komplexität einer sportart wie snowboarden manifestieren können, sollte sie jedoch den anspruch der richtigkeit erfüllen.
koketterie bei ahnungslosigkeit ist jedoch peinlich.
duckstanCE beschreibt jene bindungseinstellung bei der die füsse v-förmig (vorne+, hinten-) AUSEINANDERweisen (welche ente hat ^-förmige füsse) und erweist sich sowohl im freestyle- als auch im beginnerbereich (selten 100% ausgeprägte seitigkeit, spielerisches & grenzenloses lernen) als äusserst praktikabel.

von stanceangaben in cm würde ich abraten, für den anfänger etwas mehr als hüftbreite- oder breite bei landung nach sprung im stand- vorschlagen.

die boardlänge sollte (je nach einsatzgebiet, körperGEWICHT und körpergrösse unterschiedlich) für den anfänger zwische brusthöhe und maximal kinnhöhe divergieren.

ach ja, grundsätzlich passt jede 4x4 bindung auf ein 4x4 board, burton boards (als marktführer)können aufgrund des 3x4/EST insert-systems jedoch nur mit burton-bindungen gefahren...

Crazy Creek und Santa Cruz

Ja, die Kombination ist möglich. Von welcher Marke sind denn deine Boots? Vielleicht findest du eine passende Bindung der gleichen Marke. Aber wenn nicht, ist die Kombination Crazy Creek Bindung, Santa Cruz Board und "X"-Boots auf jeden Fall möglich.

Bindung Board

wenn ich jetzt zb eine crazzy creek bindung auf ein santa cruz board schrauben will geht das auch ?
:)

Bindung / Board

Ja! Alle namhaften Bindungen (Burton, Salomon, Nitro, etc.) passen zu allen Boards. Entscheidend ist nur ob Race oder Freestyle/Freeride. Dort gibt es unterschiedliche Bindungstypen.

Wichtiger ist aber die Markengleichheit bei Boots und Bindung. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass Bindung und Boots von der selben Marke sind, da beides aber aufeinander zugeschnitten ist, empfielt es sich.

hallo ;) also ist es

hallo ;)
also ist es vollkommen egal ob die bindung und das board von verschiedenen marken sind ?

danke

Duckstand

hmm zunächst einmal genialer artikel und gute hinweise für anfänger - zu dem kommentar über duckstand kann ich nur sagen, wenn du die füße zueinander zeigen lässt ist es klar, dass das fahrvergnügen nicht sehr hoch ist xD die füße sollten von einander wegzeigen am besten den hinteren im -bereich unter 10° und den vorderen bei ungefähr 10°-15° - duckstand ist die einstellung mit der nahezu jeder pro fährt womit man sich einfach leichter tut nach landungen oder zwischendurch bei langeweile switch zu fahren

Bindung und Boots

Hi,
2cm sind noch im Rahmen. Das sollte eigentlich kein Problem sein.
Beobachte am besten mal deine Spuren, die du beim Carven im Schnee hinterlässt. Wenn du neben dem Abdruck deiner Kante auch eine Schleifspur deiner Fußspitzen siehst, wäre das Grund genug, etwas zu ändern.
Dann gibt es zwei Möglichkeiten.
1.) Du verstellst, wie du ja schon angedacht hast, minimal den Winkel deiner Bindung.
2.) Es gibt sogenannte Power Link Systeme (Platten), die man unter der Bindung montiert. Dadurch wird der Abstand vom Board zur Bindung um ca. 1,5cm vergrößert. Neben dem Effekt, dass die Boots nicht mehr im Schnee schaben, bieten diese Platten auch weitere Vorteile fürs Fahrgefühl. Ein solches PLS findest du hier: http://www.powderforce.com/product_info.php/products_id/1251

Da du vorher keine Probleme hattest, ist es nicht weiter notwendig, solche Platten unter die Bindung zu schrauben. Bei vielen Ski-Centern kann man solche Platten auch vor Ort ausleihen und probefahren. Das würde ich dir bei deinem nächsten Urlaub empfehlen.
Ausleihen, probefahren und entscheiden, ob du einen Unterschied merkst oder nicht.

Viel Spaß

sorry mein board ist nur 152

sorry mein board ist nur 152 lang xD

boots stehen 2 cm vom boardrand weg

ich habe mir vor kurzem (endlich!!) neue softboots gekauft von K2. ich fahre ein 154 nitro board mit einer burton-bindung und bin 1,70 groß. ich habe gesehen dass meine neuen boots etwa 2 cm vom board wegstehen (war bei den alten boots aber auch so, hatte eigentlich nie probleme beim fahren!). ist das denn schlimm wenn die zehen 2 cm vom board wegstehen??? muss ich meine bindung jetzt drehen?? wie gesagt, probleme beim fahren gabs bei mir nicht...

Länge des Boards

Hi peter,
die Länge des Boards richtet sich grob nach deiner Körpergröße. Freeride- / Freestyleboards sollten bei einer Größe zwischen 1,80m und 1,90m (+) so 1,64m -1,68m lang sein. Je kürzer das Board ist, um so wendiger und agiler ist es. Je länger das Board, umso laufruhiger ist es und es hat mehr Auftrieb im Tiefschnee. Ich selbst bin 1,94m groß und fahre ein 1,68m Nitro Magnum. Wichtig ist auch, ob du große Füße hast. Ab einer Schuhgröße von 45 sollte man zu einem WIDE-BOARD greifen. Diese Boards sind nochmal ca. 2cm breiter und verhindern so, dass bei Kurven die Zehen oder die Fersen im Schnee schleifen.

board länge

also ich leg direkt los
will mir ein neues board holen
woher soll ich wissen wie lang das board sein soll???
es gibt ja kurze und lange?
haut ma rein und beantwortet schnell
hauta rein

Bindungen / Boards

Hi, Generell ja. Da die Aufbauten der Bindungen alle genormt sind, passen alle erhältlichen Softbootbindungen auch auf jedes Freestyle/Freerideboard. Andersrum auch für Raceboard.

Bsp: Du kannst also ein NITRO Magnum Board mit einer Salomon Softbootbindung fahren. Die Bindungen von Salomon gehören im Allgemeinen schon zur oberen Qualitätskategorie.

bindung und board

Hallo ich wollte mal wissen ob jede Bindung auf jedes Board passt oder ob es dort unterschiede gibt??? vielen dank;)

Achso guut. bin schon sehr

Achso guut. bin schon sehr geshcickt gewesen. danke für die Hilfe. grüßle

Abstand der Bindung

Nein, der Abstand bezieht sich nicht auf die Innenseiten der Bindungen. Da diese je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen können, wäre das kein guter Anhaltspunkt.
Auf deinem Board befinden sich Bohrungen, Löcher mit einem Schraubgewinde. Hier werden die Abstände gemessen. Also jeweils vom ZENTRUM deiner Bindung. Je nachdem, in welchem Terrain du fahren möchtest, kannst du deine Bindung einstellen:
- Tiefschnee: Bindung weiter hinten auf das Board schrauben
- auf der Piste: Bindung zentral
Viel Spaß mit deinem neuen Board. Generell gilt dabei auch immer, AUSPROBIEREN, AUSPROBIEREN, AUSPROBIEREN.
Das sind alles nur Anhaltswerte. Teste aus, mit welchem Abstand und mit welcher Position du am besten zurecht kommst.

abstand der bindungen

hallo.die cm angaben für den abstand der bindungen beziehen sich jeweils auf den abstand der innenseiten der bindunge oder? als ich das erste mal auf dem board stand waren die bindungen nicht mal 25 cm auseinander. jetzt habe ich mein eigenes board un weiß überhaupt nciht wie ich die bidungen anbrigen soll da ich mir schon bei 35 cm sehr breitbeinig dastehend vorkomme. danke für die hilfe

Goofy oder Regular

Da hast du natürlich vollkommen Recht. Hat sich doch glatt der kleine Fehlerteufel eingeschlichen. Selbstverständlich stehen die Regular-Fahrer mit dem LINKEN Bein, dementsprechend die Goofy-Fahrer mit dem RECHTEN Bein vorn.

Danke für deine Aufmerksamkeit.

Goofy oder Regular

Hi Leute, lest mal euren Text mit der Beinstellung "Goofy oder Regular" da habt Ihr wohl was verwechselt, nach meinem Wissen ist Regular mit dem Linken Fuß vorn. Tschau, Joerg

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