Durchblick auf der Piste
Die Skibrille sorgt nicht nur für einen erhöhten Stylefaktor im
Schneevergnügen, sondern hat eine Vielzahl weiterer Aufgaben. Daraus
ergeben sich die Anforderungen an eine Skibrille, auf die beim Kauf
unbedingt geachtet werden sollte.
Dreifache Schutzfunktion
1. Sturz
Stürze gehören ebenso wie Schwünge zum Alltag auf der Skipiste. Eine
hochwertige Skibrille schützt beim unsanften Schneekontakt die Augen
vor Verletzungen. Hochwertigkeit zeichnet sich in diesem Zusammenhang
besonders durch zwei Dinge aus: Erstens, durch einen flexiblen Rahmen
und zweitens durch bruch- und splittersichere Scheiben. Treffen beide
Voraussetzungen zu, mindert dies die Verletzungsgefahr deutlich. Ein
flexibler Rahmen dient nicht nur der Minimierung der Verletzungsgefahr,
sondern sorgt auch für eine längere Lebensdauer der Brille. Das
Material muss kälteresistent sein, damit es nicht spröde wird.
2. UV-Licht
Die weiße Pracht steht für Winterspaß, stellt zugleich aber hohe
Anforderungen an eine Skibrille. Die Herausforderung heißt UV-Licht.
Die grellen Strahlen schaden dem Auge, sofern sie nicht entsprechend
gefiltert werden. 280 bis 380 Nanometer beträgt die Wellenlänge der
gefährlichen Strahlen. Qualitativ hochwertige Skibrillen schützen bis
zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern.
Neben der
Schutzwirkung sorgen Skibrillen durch ihre getönten Gläser schlichtweg
für eine klare Sicht bei oftmals blendendem Sonnenlicht. In diesem Fall
eignen sich dunkelbraun bzw. dunkelgrau eingefärbte Gläser besonders.
Empfehlenswert ist zudem eine zusätzliche Verspiegelung. Herrscht
dagegen kein klarer Sonnenschein, sondern eher schlechte Sicht,
erweisen sich bläuliche oder rötlich-orange Farbtöne als vorteilhaft.
Sie arbeiten Kontraste stärker heraus und machen damit
Pisten-Unebenheiten leicht erkennbar.
3. Schutz vor Zugluft
Die Geschwindigkeit auf der Piste ist ein absoluter Spaßfaktor, sorgt
gleichzeitig aber auch für reichlich Zugluft. Diese ist Belastung für
das Skifahrerauge. Daher ist eine das Auge möglichst weit umschließende
Brille ratsam. Optimaler Schutz vor Zugluft stellt aber parallel hohe
Anforderungen an das Belüftungssystem der Brille, welches das
Beschlagen verhindern muss.
Elastisches Kopfband und bequeme Polster
Auch wenn eine Skibrille all ihre Schutzfunktionen erfüllt, stellt sie keine
Hilfe dar, wenn sie nicht passt. Entscheidend für einen sicheren Halt
ist unter anderem das Kopfband. Auswahlkriterien hier sind Elastizität,
Verstellbarkeit und eine ausreichende Breite.
Maßgeblichen Einfluss auf die Passform hat eine elastische Polsterfläche bestehend
aus verträglichen Werkstoffen. Die Kaufentscheidung absichern kann auch
das GS-Zeichen oder das blaue Oktagon von TÜV Product Service. Beide
kennzeichnen Produkte, die einer umfangreichen Prüfung unterzogen
wurden.
Brille unter der Brille
Skifahrer, die auch abseits der Piste auf Sehhilfen zurückgreifen müssen, dürfen
auch im Schneegestöber nicht auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten.
Entsprechende Einsatzvorrichtungen (Installation optischer Gläser per
Clip) gehören bei diversen Skibrillen längst zum Standard. Auch eine
Veränderung der Sehschärfe lässt sich problemlos mit einem neuen Clip
adaptieren.
Ebenso praktikabel sind Skibrillen mit
Shield-Funktion. Hier sind Brillenverglasungen direkt eingearbeitet.
Und möchte ein Skifahrer einfach seine normale Brille unter der
Skibrille tragen, findet er auch ein breites Angebot an Produkten, die
diesen Wunsch erfüllen.





