Musikinstrumente: So bau ich mir meine Band

Quelle: www.dradio.de

Eine E-Gitarre allein macht keine Band. Das romantische Zupfen einer akustischen Gitarre am Lagerfeuer ist ebenso eher für Alleinunterhalter geeignet. Richtiges Band-Feeling kommt erst auf, wenn man mit mehreren Leuten und verschiedenen Instrumenten jede Menge Krach macht. Steht man bisher allein auf weiter Flur, sucht man andere Musikbegeisterte und baut zusammen die eigene Band. Jetzt ist Auswahl gefragt. Drei gleiche Instrumente sind genauso sinnvoll wie eine Band ohne Schlagzeug. Welche Instrumente man braucht, lesen Sie in diesem Artikel.

Wer schon mal ein Musikinstrument erlernt hat, der weiß, dass das einsame Musizieren nur halb soviel Spaß macht. Hat man sein Instrument endlich unter Kontrolle, hören viele schnell wieder auf, weil es allein nicht so gut zur Geltung kommt. Die Gesamtheit aus mehreren Instrumenten macht die Musik und langfristig auch mehr Spaß. Geteilte Freude ist eben doppelte Freude. Der Entschluss ist gefasst: Eine Band muss her. Wir haben einmal vier Instrumente unter die Lupe genommen, die zusammen den Ton angeben.

Das Keyboard: ein Alleskönner im Kleinformat
Der Vorteil eines Keyboards liegt auf der Hand. Es ist klein, kann fast alles und ist leicht zu transportieren. Als ein Verwandter des Synthesizers spielt man auf dem Keyboard die Grundmelodien. Durch vorprogrammierte Sounds können besonders Einsteiger schnell eine runde Melodie erreichen. Die Vielseitigkeit macht das Keyboard zu einem Pflichtinstrument für jede Band.

Durch die diversen Einstellungen können moderne Keyboards nahezu jedes Instrument simulieren. Mit zunehmendem Preis nimmt diese Instrumenten-Palette noch einmal an Umfang und Authentizität zu. Keyboards gibt es in drei unterschiedlichen Tastengrößen: Mini, Orgel und Groß. Mini richtet sich fast ausnahmslos an Kinder. Dem Klavier am ähnlichsten sind große Tasten.

Zu empfehlende Marken: Yamaha, Casio, Korg, CME und Ketron
bis € 250,-
z.B. Casio LK-93 TV
bis € 500,-
z.B. Korg Radias KB
bis € 1000,-
z.B. CME VX7

Das Schlagzeug: ein Muss für jede Band

Yamaha Stage
Custom Advanced

Heutzutage besteht ein Standard-Drum-Set aus acht Teilen. Dazu gehören eine Snare, ein Bassdrum, drei verschiedene Tom Tom, ein Hi-Hat und zwei Becken. Je nach Wunsch lassen sich die Schlagzeuge auch noch durch Perkussions, Cowbells und Schellenkränze erweitern. Diese Kombination kann von jedem Musiker individuell zusammengestellt werden. Je nachdem, was gerade gebraucht wird. Hier bei eVendi.de gibt es auch fertige Drum-Sets, die deutlich kostengünstiger sind, als Einzelkombinationen. Preislich und qualitativ gute Sets gibt es von Yamaha und Pearl.

Den Aufbau eines Schlagzeuges sehen Sie hier!




eVendi Tipp:
Planen Sie in Ihr Budget auch einen Hocker und zusätzliche Halterungen ein. Diese kosten in der Regel nicht viel Geld, sollten aber nicht außer Acht gelassen werden.

Für die Elektronik-Freaks gibt es auch elektrische Schlagzeuge. Die Trommeln können so programmiert werden, dass unterschiedliche Töne erklingen. Vorteile des elektrischen Schlagzeugs: Es ist wesentlich kleiner und mobiler. Zudem können Sie auch zuhause proben, ohne das die Nachbarn bei Ihnen Sturm klingeln. Nachteil: Man braucht einen extra Verstärker und Lautsprecher, damit auch etwas zu hören ist.

E-Gitarre: für Individualisten
Gitarristen sind die individuell ausgeprägten Mitglieder der Band. Sie stehen zusammen mit dem Sänger vorn auf der Bühne und jeder hat seine eigene Art zu spielen. Typischerweise verwendet man dabei ein sogenanntes Plektrum. Ein kleines Stück Plastik oder Metall, das der Gitarre Töne entlockt, die man mit dem weichen Anschlag des Fingers nicht erreichen kann.

Gibson SG Special

Die E-Gitarre ist ein typisches Rockinstrument, weil ihre teils extreme Verstärkung einen massiven Sound erzeugt. Aber auch für Jazz oder Blues ist sie durchaus einsetzbar.

Im Gegensatz zu der Konzert- oder Westerngitarre wird der Ton nicht durch akustische Vorgänge erzeugt. Zwar schwingt die E-Gitarren-Saite genauso wie die Saite einer akustischen Gitarre, jedoch entsteht der Sound durch einen Tonabnehmer, der die Schwingung der Saiten in elektrische Signale umwandelt. Daher benötigt die E-Gitarre auch keinen Resonanzkörper. Material und Bauform sind aber keineswegs unerheblich für den Sound.

Zu empfehlende Marken sind: Gibson, Ibanez, Fender und Epiphone. Alle Hersteller bieten E-Gitarren in verschiedenen Preiskategorien an.
bis € 400,-
z.B. Epiphone SG G-400 Ivory
bis € 1000,-
z.B. Gibson SG Special
über € 1000,-
z.B. Ibanez JS1200CA

 

E-Bass: macht den Beat
Im gesamten Popbereich und gerade in der Rockmusik hat sich der E-Bass durchgesetzt. Aber auch Jazzbassisten bedienen sich heute gern des E-Basses, wenn es um elektrisch verstärkten Jazz oder Rockjazz geht.

Im Grunde unterscheidet sich der E-Bass vom Aufbau kaum von der E-Gitarre. Lediglich die Tonabnehmer sind etwas anders gebaut und angeordnet. Der Standard E-Bass hat vier Saiten. Diese entsprechen den tiefen Saiten der E-Gitarre. Allerdings sind die Basssaiten erheblich dicker und sind eine Oktave tiefer gestimmt. Manche Profis spielen auch einen fünf oder gar sechssaitigen Bass. Hier gilt jedoch für Anfänger und Fortgeschrittene die Devise: Spielen Sie erstmal den Standard-Bass – und das möglichst gut!

Man unterscheidet hier zusätzlich in zwei Arten von Bässe: Short- und Longscaler.
Shortscaler
haben, wie der Name schon sagt einen relativ kurzen Hals. Da hier die Bünde enger zusammen liegen, ist er für Anfänger leichter zu spielen, bietet aber einen nicht so satten Bass. Durch seine geringere Länge, ist er leichter und daher komfortabler zu spielen.
Bei Longscalern ist es genau andersrum. Sie bieten einen härteren Grundsound. Wegen der größeren Länge und den weiteren Abständen der Bünde muss man seine Finger hier jedoch ordentlich in Bewegung setzen.

Zu empfehlende Marken sind: Warwick, Epiphone, Musik Man, Ibanez und Fender.
bis € 400,-
z.B. Epiphone Thunderbird IV E-Bass
bis € 1000,-
z.B. Ibanez SR505BM
über € 1000,-
z.B. Warwick Thumb 4 Bolt-On

eVendi.de-Tipp:
Berücksichtigen Sie etwaige wichtige Accesoires (Notenständer, Stimmgeräte, Metronome...) bei der Budgetplanung. Investieren Sie ausserdem in den Schutz und die Pflege der Instrumente, um die Klangqualität zu erhalten.


Worauf warten Sie noch?
In der Gestaltung der eigenen Band sind der Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt. In der Rubrik Musikinstrumente gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, die eigene Band zu erweitern.

Wer als Sänger bisher allein auf weiter Flur steht und eine Band nicht in Reichweite scheint, der kann sein Talent bei einem lustigen Karaoke-Abend unter Beweis stellen. Dabei braucht man sich um nichts zu kümmern und kann hemmungslos verschiedenste Lieder auf Knopfdruck nachsingen. Sonys SingStar machts auch für zu Hause möglich.

Sven Kloevekorn | 03.03.2008 08:42
Top Shops bei eVendi

© 1997-2014 Copyright by eVendi GmbH & Co. KG