Literatur fürs Ohr

Quelle: allanglesandassociates.com

Normalerweise sind Männer ja nicht für Multitasking-Aufgaben geeignet: Neidisch wird da auf die Freundin geblickt, die gleichzeitig mit dem Handy telefoniert, am Laptop E-Mails schreibt und gemütlich einen Latte Macchiato trinkt, den sie nebenbei in der Design-Kaffeemaschine gekocht hat.

Diese Zeiten sind zumindest im Lieblings-Rückzugsort des Mannes, dem Auto, vorbei. Autofahren und dabei hohe Literatur genießen, kein Problem in Zeiten von CD und MP3. Mit dem Hörbuch ist der Kulturfreund jederzeit und überall in der Lage Triviales oder Belletristisches zu genießen und auch so genannte Audioguides, elektronische Reiseführer, sind erhältlich. Eine echte Alternative zum Musikhören, und auch die High-End-Stereoanlage im Kofferraum freut sich mal über ruhigere Klänge.


Die Grundidee des Hörbuches entstammt übrigens dem Ende des 19. Jahrhunderts. Um der Bevölkerung ein Bild vom Deutsch-Französischem Krieg zu verschaffen, wurde ein etwa zwei Minuten langes Hörbild mit dem Titel „Die Beschießung von Paris“ inszeniert, welches damals noch auf Tonwalzen und Wachsplatten gespeichert wurde.

Sven Kloevekorn | 03.10.2007 14:33
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