Lichtempfindliche Digitalkameras - ideal für Party- und Konzertfotos

Im Dunkeln ist gut munkeln – mit den neuen, extrem lichtempfindlichen Digitalkameras wie der Sony DSC-WX1 gelingen Fotos nun auch bei schwierigen Lichtverhältnissen ohne Blitz und Stativ.

Wird es draußen, beim Konzert oder auf der Party schummrig, ist es oft vorbei mit dem Fotospaß – durch die erforderlichen langen Belichtungszeiten verwackeln die Fotos oder bewegte Objekte ziehen auf dem Bild den bekannten Schleier hinter sich her. Blitzlicht ist hier oft keine Option: Durch die begrenzte Reichweite des Blitzes und die starke Aufhellung des Bildvordergrundes entsteht meist ein unnatürlicher Bildeindruck. Personen wirken sprichwörtlich wie „totgeblitzt“, der Hintergrund des Bildes bleibt im Dunkeln.

Hohe Lichtempfindlichkeit für die Low-Light-Fotografie

Die Kamerahersteller haben dieses Problem erkannt und befeuern mit ihren neuen Modellen einen der aktuell interessantesten Trends im Bereich der digitalen Fotografie: Das erfolgreiche Fotografieren unter schwierigen Lichtverhältnissen und ohne Blitz. Dazu werden immer mehr aktuelle Kameramodelle mit neuartigen Sensoren und Bildprozessoren ausgestattet, die eine bisher nicht erreichte Lichtempfindlichkeit bieten. Waren bisher Lichtempfindlichkeiten von maximal ISO 3.200 üblich, warten die neuen Spitzenmodelle wie etwa die Nikon D3s mit wählbaren ISO-Werten von bis zu 102.400 auf. Dazu sollte man wissen, dass eine Verdoppelung der ISO-Zahl eine Halbierung der erforderlichen Belichtungszeit bei gleicher Blende ermöglicht. Höhere ISO-Werte können also genau den entscheidenden Unterschied machen: Ist das Bild verwackelt oder nicht, wird ein Blitz benötigt oder kann darauf verzichtet werden? Ist gar ein schweres, unhandliches Stativ erforderlich, um ein scharfes Bild zu erhalten?

Foto: Sony DSC-WX1


Das sogenannte Bildrauschen ist ein bekanntes Phänomen bei hohen Empfindlichkeitsstufen und kommt durch die notwendige Verstärkung der bei dunklen Bildinhalten schwachen Signalstärke auf dem Sensor zustande. Doch hier steuern die Hersteller zunehmend erfolgreich gegen: Durch neue Sensortechnologien und immer intelligentere Rauschunterdrückungsmechanismen bekommt man schon heute bei sehr hohen Empfindlichkeitsstufen Bildergebnisse, von denen man noch vor wenigen Jahren nur träumen konnte.

eVendi Tipp
Bei Dämmerung, auf Partys, Konzerten und in der Low-Light-Fotografie spielt die neue Technik Ihre Stärken besonders gut aus. Der Fotograf bekommt bessere Bildergebnisse, bleibt flexibler und muss weniger Ausrüstung mit sich herumschleppen.

Die neue Technik setzt sich auch im Consumer-Bereich durch

Auch wenn extreme Empfindlichkeitsstufen wie ISO 102.400 noch hochpreisigen Spitzenmodellen wie der Nikon D3s vorbehalten sind, hat die neue Technik auch schon im Consumer-Bereich Einzug gehalten. So kann der Hobbyfotograf mit einem Modell wie der Sony DSC-WX1 auch bei schlechtem Licht beeindruckende Fotos schießen, ohne auf die Vorteile einer günstigen Kompaktkamera verzichten zu müssen.

Sven Kloevekorn | 24.08.2010 12:25
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