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Dreambox Receiver - Multitalente fürs HD-Fernsehen

Dreambox Receiver - Multitalente fürs HD-Fernsehen
Foto: www.dream-multimedia-tv.de

Schon seit einigen Monaten werden die Programme der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sowie der RTL-Gruppe im HD-Format ausgestrahlt. Für viele Fernsehfreunde war die Umstellung der Sender auf die hohe Auflösung eine seit langem ersehnte und willkommene Ergänzung des TV-Angebotes. Seitdem gewinnt das hochauflösende Fernsehen in Deutschland kontinuierlich an Popularität und dies ist der Grund warum die Empfangsgeräte des hochauflösenden Fernsehsignals ganz oben auf der Wunschliste vieler potentieller Käufer stehen.
Die HDTV-Receiver von Dream Multimedia sind nicht zuletzt dank ihrer Qualität und zahlreicher Features eher im oberen Preissegment positioniert. Besonders beliebt sind die Modelle DM 8000 HD PVR und DM 800 HD PVR. 

Abb.1: Dreambox DM 800 HD PVR


Die Dreambox DM 800 HD PVR (Abb. 1) mit dem Linux-Betriebssystem besticht durch ihre kompakten Abmessungen (195x40x140mm) und ihr geringes Gewicht von gerade mal 800 Gramm. Obwohl dieses Modell ab Werk ohne Festplatte ausgeliefert wird, wird es oft von vielen Händlern schon mit einer Festplatte angeboten.  Aber auch die  technisch versierten Nutzer können ihre Dreambox mit einer handelsüblichen 2.5 Zoll SATA-Festplatte aufrüsten, was im Gegensatz zu vielen anderen Geräten nicht zu einem Garantieverlust führt.  Schon auf eine 120GB große Festplatte passen bis zu 17 Stunden Aufnahmen in HD-Qualität. Eine externe Festplatte kann über den bereits integrierten eSATA-Anschluss an die Dreambox DM 800 HD PVR angeschlossen werden. Der besondere Clou der DM 800 HD PVR besteht darin, dass sie über einen Tunersteckplatz verfügt, der wahlweise mit DVB-S, DVB-C oder DVB-T Tunermodulen (Abb.2) bestückt werden kann. Über den Netzwerk- und Modem-Anschluss kann das Gerät mit einem Computer bzw. dem Internet verbunden werden, was das Programmieren von Aufnahmen mit dem Web-Interface übersichtlicher und einfacher macht und das Nutzen von zahlreichen Internetradio-Diensten wie zum Beispiel last.fm ermöglicht. Außerdem hat die Dreambox DM 800 HD PVR ein OLED-Display, das wesentlich leuchtstärker und  kontrastreicher als herkömmliche LCD-Displays ist.

Abb.2: Optionales DVB-S Modul

  
Als Kritikpunkt könnte man den fehlenden  Netzschalter erwähnen. Will man also, dass auch im Standby-Modus kein Strom verbraucht wird, muss man das Gerät komplett vom Stromnetz trennen, was allerdings dazu führt, dass der Receiver fast zwei Minuten zum Neustart braucht.

Abb.3: Dreambox DM 8000 HD PVR


Die teurere Dreambox DM 8000 HD PVR (Abb. 3) ist das Top-Modell von Dream Multimedia. Sie ist schon ab Werk mit zwei HDTV-Satellitentunern (Twin-Tuner) ausgestattet und ermöglicht den Einbau von zwei weiteren DVB-S, DVB-C oder DVB-T Tunermodulen. Die Dreambox DM 8000 HD PVR hat einen integrierten Kartenleser für CompactFlash und SD/MMC-Karten und bietet die Möglichket, optional einen DVD-Brenner einzubauen sowie eine 3.5 Zoll SATA-Festplatte, die heutzutage mit einer Speicherkapazität von bis zu 2TB erhältlich sind. Wie auch bei der DM 800 HD PVR gibt es im Handbuch eine ausführliche Anleitung für den Einbau der optionalen Komponenten.

eVendi Tipp
Wer die Dreambox DM 8000 HD PVR nicht nur zum Fernsehen nutzen möchte,
kann sie auch als eine Media-Zentrale betreiben, denn das Gerät kann
Bilder, Musik und Videos sowohl von der internen Festplatte als auch von
externen Medien wie z.B. von Speicherkarten wiedergeben.

Auch das Video-Streaming  funktioniert mit der Dreambox DM 8000 HD PVR über den Netzwerk-Anschluss oder über  WLAN ohne Probleme. Allerdings ist das Streaming von HD-Videos über WLAN leider kaum möglich. Dafür reicht der Datendurchsatz über die drahtlose Verbindung einfach nicht aus. 
Genau wie bei der kleineren DM 800 HD PVR ist der Stromverbrauch der DM 8000 HD PVR relativ hoch. So verbraucht das Gerät im Standby-Modus satte 25 Watt pro Stunde und im „Deep Standby“-Modus 10 Watt, aber das „Erwachen“ aus dem „Deep-Standby“ dauert über zwei Minuten. Auch dieses Gerät verbraucht nur bei der kompletten Trennung vom Stromnetz überhaupt keinen Strom.

Fazit
Unterm Strich sind die beiden Dreambox-Modelle ein teures, aber durchaus gelungenes Produkt, das durch üppige technische Ausstattung sowie zahlreiche Extras überzeugt. Solche Features wie Videotext, EPG, Timer-Aufnahme und Favoritenlisten sind für die beiden Receiver schon fast selbstverständlich. Durch das offene, frei konfigurierbare Linux-Betriebssystem lassen sich die beiden Receiver mit zahlreichen Erweiterungen upgraden. Vor allem die Dreambox DM 8000 HD PVR bietet sich für den Einsatz als Mediacenter im Heimnetzwerk an.

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Kommentare

Korrektur

Ich muss korrigieren, dass auf meinem DM 800 HD PVR der Stromverbrauch mit 15 Watt pro Stunden angegeben ist und nicht wie bei ihnen mit 25 Watt angegeben!

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