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Herbstzeit - Pflanzzeit

Der Herbst ist da, und das Gartenjahr neigt sich zwar seinem Ende entgegen, doch bevor Spaten und Co. in den Keller wandern, sollten jetzt die Grundlagen für einen blühenden Garten im nächsten Frühjahr gelegt werden.

Jetzt Zwiebeln pflanzen...

Damit schon im März und April die ersten Blüten von Hyazinthen, Tulpen, Schneeglöckchen und Narzissen den Winter vertreiben, müssen jetzt Zwiebeln und Knollen gepflanzt werden. Bis Mitte November oder, bei längeren frostfreien Perioden, sogar bis Januar, können die Zwiebeln noch in den aufgelockerten Boden gebracht werden. Ein Mindestabstand von zwei- bis dreifacher Knollengröße und eine Tiefe von doppelter Zwiebelgröße gelten als Faustregeln für das Setzen. Wenn der Boden zu feucht ist, besteht die Gefahr, dass die Zwiebeln verfaulen, bevor sie erste Wurzeln bilden und sich so auf die Frostperiode vorbereiten. Werden Zwiebeln nach dem Kauf zu lange gelagert, verlieren sie an Triebkraft. Sollte doch eine längere Aufbewahrung nötig sein, z.B. wegen eines überraschenden Frosteinbruchs, dann gilt es unbedingt auf einen luftigen, mäßig warmen und dunklen Lagerplatz zu achten. Empfohlen wird ebenfalls, geschlossene Packungen unbedingt zu öffnen.

...und Rosen

Auch für Rosenliebhaber ist der späte Herbst die beste Zeit, um die Voraussetzungen für ein sommerliches Blütenmeer zu schaffen. Solange der Boden nicht gefroren ist, können die Pflanzen gesetzt werden. Auch hier ist aufgelockerter Boden notwendig, am besten vermischt mit etwas Dünger oder Kompost. Das Pflanzloch sollte ausreichend tief sein, um besonders bei Pflanzen ohne Topfballen die Wurzeln nicht abzuknicken. Es lohnt sich auch, diese Pflanzen 24h vorher in einen Wassereimer zu stellen, so wird die Wurzelbildung angeregt. Die neu gepflanzten Rosen mit Rindenmulch umgeben, um sie gut auf ihren ersten Winter in Ihrem Garten vorzubereiten.

eVendiTipp
Als Vorfahre der heutigen hochgezüchteten Rosen, die oft von Schädlingen und Krankheiten befallen werden, ist die Wildrose anspruchslos und robust, benötigt weder Zurückschneiden noch spezielle Düngung. Dafür verwöhnt sie mit herrlich und intensiv duftenden Blüten und eignet sich besonders für die Anlage romantischer Hecken.Nach langer und reicher Blütezeit erfreut sie uns mit dekorativen Hagebutten, die auch zu leckerer Marmelade, Chutneys oder Tee weiterverarbeitet werden können.  Wildrosen locken zudem Schmetterlingen und Bienen in den Garten, und im Winter bieten die Hagebutten natürliches Futter für die gefiederten Besucher. Auch unter den Wildrosen gibt es verschiedene Sorten, höher und niedriger wachsend, mit Früchten und Blüten in unterschiedlicher Form und Farbe.

Robust und schön: Einheimische Gewächse

Generell sind viele einheimische Blumen, Ranken und Gehölze dem hiesigen Klima und lokalen Schädlingen viel besser angepasst und daher widerstandsfähiger. Auch die lokale Tierwelt ist meist eher auf der Suche nach seit Jahrtausenden bekannter Flora.  In den letzten Jahren legen Obstbauern und Gärtner wieder vermehrt Wert auf traditionelle Sorten, die teilweise fast vollständig verschwunden waren, um Geschmacksvielfalt und Resistenz zu erhalten.  Wer wenig Zeit in die Pflanzenpflege investieren möchte und einen naturbelassenen  Garten schätzt, sollte daher zu heimischen Pflanzen greifen und vor allem darauf achten, dass der gewünschte Standort mit den Ansprüchen des neuen Gartenbewohners übereinstimmt.

Bäumchen wechsel dich

Neben Rosen und Zwiebeln ist die vorwinterliche Zeit geeignet, um Bäume zu pflanzen oder zu versetzen. Nur exotischere Arten sind eher frostempfindlich und sollten erst im Frühjahr in den Boden  gebracht werden. Ein schöner Baum verwandelt jeden Garten in ein ganz besonderes Fleckchen Erde. Ob Schatten spendende Laubbäume, immergrüne Nadelgehölze, oder leckere Obstsorten, die Wahl der richtigen Bäume muss gut überdacht werden – schließlich war auch die mächtigste Eiche mal ein kleiner Setzling.

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