Heimtrainer-Technik: So durchschauen Sie die Fachausdrücke

Quelle: acocms.it

Der Klassiker für das Fitnesstraining im Eigenheim ist und bleibt der Fahrradtrainer. Bequem vor dem Fernseher aufstellbar lässt sich jedes Trainingsintervall auch im Winter bei bester Unterhaltung genießen. Doch die verschiedenen Gerätebezeichnungen verwirren den Laien beim Kauf: Fahrradtrainer, Ergometer, Heimtrainer – wer kennt sich da schon aus? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Geräten? Und gibt es überhaupt einen? eVendi.de hilft bei der Suche nach dem richtigen pedalbetriebenen Fitnessgerät.

Ergometer wurden ursprünglich für das therapeutische Training bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickelt, da die Trainingsgeräte damals noch keine Pulsmessung besaßen. Die Intensität (Bremswiderstand) sollte deshalb möglichst präzise mit dem gleichen Wattwert eingestellt werden, um den Patienten nicht zu überlasten. Ergometer wurden diesem Bedarf gerecht, denn bei diesen Trainingsgeräten ließ sich die Belastung am Pedalarm drehzahlunabhängig als Wattwert messen. Fahrrad- und Heimtrainern fehlte hingegen dieses Kriterium der Intensitätssteuerung.

Allerdings gehört die Pulsmessung mittlerweile zur Standardausrüstung bei Ergometern. Und so hat sich die Notwendigkeit der Intensitätssteuerung über einen drehzahlunabhängigen Wattwert eigentlich erledigt. Sie dient aber noch immer als Qualitätsmerkmal beim Vergleich der verschiedenen Trainingsgeräte. Doch auch der Name Ergometer allein bürgt nicht immer für ein hochwertiges Produkt. Viele Fahrradtrainer-Hersteller betreiben hier Etikettenschwindel. Der Richtwert für gute Ergometer ist ein Preis von rund 800 Euro. Kostet das Gerät weniger, genügt es aller Voraussicht nach nicht den üblichen Produktanforderungen. Handelsübliche Fahrrad- beziehungsweise Heimtrainer gibt es hingegen auch zu deutlich preiswerteren Konditionen.

Und worauf kommt es an beim Fahrradtrainer- beziehungsweise Ergometerkauf?

Das Bremssystem:
Elektromagnetische Bremssysteme sind mittlerweile Standard in fast jedem Gerät. Ein gutes System sollte mindestens 16 verschiedene Schwierigkeitsstufen besitzen. Wichtig ist vor allem die feine Dosierbarkeit des Tretwiderstandes in jeder einzelnen Schwierigkeitsstufe, um sie stets an den konditionellen Status anpassen zu können.

Antriebssystem und Tretlager:
Empfehlenswert sind hochwertige Kugellager, denn Kunststofflager verschleißen schnell, sorgen für ein unrundes Tretgefühl und störende Schleifgeräusche. Außerdem lohnt es sich, ein Gerät mit Induktions-Generator zu kaufen, da der Generator das Gerät mit Strom versorgt, den Sie durch das Pedaltreten selber erzeugen. So entfällt die leidige Steckdosensuche beim Aufstellen und Strom spart man auch noch, da die Energie durch das Treten erzeugt wird.

Der Rahmen:
Grundsätzlich gilt die Faustregel: Je höher die maximale Gewichtsbelastbarkeit eines Gerätes, desto hochwertiger sind alle Teile wie Tretlager, Antriebssystem und Rahmenkonstruktion.

Die Schwungmasse:
Sie dient der Überwindung des Umkehrpunktes zwischen Auf- und Abbewegung des Tretlagers. Besteht der Ergometer oder Heimtrainer aus hochwertigen Komponenten, so sollte eine Schwungmasse von zehn Kilogramm ausreichen, um einen weichen Rundlauf zu ermöglichen.

Und was ist sonst noch zu beachten?
Der Sattel sollte nicht nur vertikal, sondern auch horizontal verstellbar sein. Die Pulsmessung gehört heute zum Standard in der Ergometerausstattung. Der Puls sollte über einen Brustgurt messbar sein, da dies in der Regel präziser ist als die Pulsmessung über Handsensoren. Wünschenswert sind auch Trainingsprogramme, die oftmals der schwankenden Motivation auf die Sprünge helfen.

 

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bürobummsbirne | 13.09.2007 13:00
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