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Die richtige Matratze - Ausgeschlafen in den Tag starten

Die richtige Matratze - Ausgeschlafen in den Tag starten
Foto: www.die-matratze.de

Schlafen muss jeder Mensch am Ende eines Tages und nicht umsonst gibt es das Sprichwort "Und wie man sich bettet, so liegt man“. Entscheiden Sie sich also für ein gutes Bett mit der richtigen Matratze, dann liegen Sie bequem und schonen Ihren Rücken. Auch Allergiker sind mit der richtigen Matratze wohl beraten. Doch welche ist die optimale Matratze, woraus besteht sie und auf welchen Härtegrad ist zu achten, um jeden Tag erholt aufzustehen? Was Sie beim Matratzenkauf unbedingt beachten sollten und für wen sich welche Matratze besonders eignet, verrät Ihnen eVendi.  

Welche Matratze passt zu mir?
Grundsätzlich ist die Wahl der richtigen Matratze abhängig von unterschiedlichen Faktoren wie

•    Körpergröße
•    Körpergewicht
•    Liegeposition
•    Lattenrost
•    dem persönlichen Empfinden
•    besteht eine Allergie

Orientieren Sie sich zunächst am Härtegrad, denn dieser ist ein ausschlaggebendes Kriterium für die optimale Matratze. Der Mensch ändert seine Körperposition in einer Nacht rund 60 Mal. Bewegungsfreiheit sollte daher in jedem Fall gegeben sein. Auf zu weichen Matratzen sinkt der Körper ein, so dass Sie sich im Schlaf weniger bewegen. Die Folge sind dann häufig Rückenschmerzen.

Grundsätzlich gibt es Matratzen in drei verschiedenen Härtegraden: weich, mittel und hart (H1, H2, H3). Eine Faustregel besagt, dass der Härtegrad “weich” für Personen bis 60 Kg geeignet ist, “mittel” für Personen bis 80 Kg und “hart” für Personen ab 80 Kg.

eVendi Tipp
Denken Sie an das Gewicht, das die Matratze Nacht für Nacht trägt. Um die Matratze nicht dauernd einseitig zu belasten, ist ein regelmäßiges Wenden unerlässlich.


Für einen komfortablen Schlaf spielt die Matratzengröße aber ebenso eine wichtige Rolle. Mittlerweile haben sich Standardgrößen für Matratzen, Lattenroste und Betten etabliert. Die gängigen Maße steigen in der Breite von 70 cm in Zehnerschritten aufwärts bis zu 200 cm an. Das Maß 70x140 cm ist die übliche Größe für Kinderbetten. Sondergrößen sind in der Regel nur auf Bestellung und für einen deutlichen Preisaufschlag zu bekommen.

Welche Matratzen gibt es?

•    Schaumstoffmatratzen bzw. Kaltschaummatratzen
•    Federkernmatratzen
•    Matratzen aus viskoelastischem Schaumstoff bzw. Tempur-Matratzen
•    Latexmatratzen

Zudem gibt es Naturlatexmatratzen, Futons, Kokos- und Strohmatratzen, die jedoch nicht so weit verbreitet sind.

Schaumstoffmatratzen bzw. Kaltschaummatratzen
Diese Matratzen bestehen aus Kunststoffmaterial, das heute ohne FCKW hergestellt wird. Ausschlaggebend beim Kauf einer Kaltschaummatratze ist zunächst das Raumgewicht. Ein hohes Raumgewicht bringt Festigkeit und Formbeständigkeit mit sich, so dass sie sich dem Körper optimal anpasst. Zudem spielen Höhe und Querschnitt der Kaltschaummatratze eine wichtige Rolle. Die 7-Zonen Matratze von Malie (H2, Maße 140x200 cm) mit waschbarem Frotteebezug bietet einen klaren Vorteil. Der waschbare Bezug sorgt nämlich für mehr Hygiene und Sauberkeit. Trotzdem sollte diese Matratze für starke Allergiker nicht die erste Wahl sein, denn sie zieht Staub sehr schnell an.

Vorteile

•    Sie ist besonders elastisch und passt sich dem Körper ideal an.
•    Sie ist preiswert.Sie ist gut geeignet für verstellbare Lattenroste.
•    Sie nimmt Flüssigkeit gut auf.

Nachteile

•    Sie verliert schnell an Elastizität.
•    Sie zieht rasch Staub an und bietet einen idealen Nährboden für Pilze und Bakterien. Für Allergiker daher nicht zu empfehlen.

Federkernmatratzen
Die Federkernmatratze ist in deutschen Schlafzimmern am häufigsten zu finden. Hauptbestandteil der Federkernmatratze ist ein Stahlfederkern. Die einzelnen Federn sind durch eine Spirale miteinander verbunden. Ähnlich, aber aufwendiger konstruiert ist die Taschenfederkernmatratze. Hier sind die Stahlfedern in separaten Taschen und diese Taschen sind mit Federn gefüllt. Die Federn dämpfen die Bewegungen während des Schlafes noch besser, als die reinen Stahlfedern.

Vorteile

•    Sie ist robust und daher langlebig. Trotzdem sollte die Gebrauchszeit einer Matratze zehn Jahre nicht übersteigen.
•    Sie gibt eingedrungene Feuchtigkeit gut wieder ab.

Nachteile

•    Sie hat keinen abnehmbaren Bezug und ist daher für Allergiker nicht zu empfehlen.
•    Sie schwingt aufgrund der Stahlfedern nach.
•    Sie ist relativ starr und unflexibel, wodurch sich die Matratze dem Körper nicht gut anpasst. Ideal ist die Federkernmatratze für Bauchschläfer. Rücken- oder Seitenschläfer dagegen klagen häufig über Rückenschmerzen.
•    Sie ist für verstellbare Lattenroste wenig geeignet. Grund hierfür ist ebenfalls ihre Inflexibilität.

Visco- bzw. Tempur-Matratzen
Diese Matratzen bestehen aus einem speziellen Schaum, dem Memory-Schaum, der sich dem Körper perfekt anpasst. Die Anpassung erfolgt dabei durch die Körperwärme. Ein Beispiel für eine empfehlenswerte Visco-Matratze ist die Aerial Senso Luxus von Dunlopillo in der Größe 140x200 com. Diese Matratze hat ebenfalls einen abnehmbaren Bezug und eignet sich sehr gut für Allergiker, da sie im Gegensatz zu den Schaumstoffmatratzen wenig Staub anziehen.

Vorteile

•    Sie passt sich dem Körper extrem gut an.
•    Sie entlastet druckempfindliche Körperstellen.
•    Sie ist atmungsaktiv.

Nachteile

•    Sie ist hochpreisig.
•    Sie ist für unbeheizte Schlafzimmer nicht geeignet, da der Schaum zu hart wird.
•    Die Rückstellung in die Ausgangsform der Matratze erfolgt sehr langsam.

Latexmatratzen
Ein relativ neuer Trend sind Matratzen aus Latex. Latex ist ähnlich biegsam wie Schaumstoff. Die meisten Latexmatratzen bestehen aus synthetischem und natürlichem Latex. Grundsätzlich gilt, je höher der Anteil des natürlichen Stoffes, desto besser ist die Qualität der Matratze. Der Vorteil des Latex liegt in seiner Anpassungsfähigkeit. Der Latex verformt sich nicht nur perfekt, sondern passt sich auch dem Raumklima an. In Kombination mit einem abnehmbaren und waschbaren Bezug ist diese Matratzenart perfekt für Allergiker geeignet.

Vorteile

•    Sie ist sehr elastisch, wodurch sie sich Körper und Lattenrost hervorragend anpasst.
•    Sie ist geräuscharm.
•    Sie ist nicht anfällig für Staub und Keime, daher für Allergiker gut geeignet.
•    Sie ist besonders punktelastisch. Das ist wichtig, wenn zwei Personen auf einer großen Matratze schlafen.

Nachteile

•    Sie nimmt Feuchtigkeit nicht gut auf. Für Menschen, die im Schlaf stark transpirieren, ist die Latexmatratze weniger gut geeignet.
•    Sie ist schwer und unhandlich.
•    Sie ist lichtempfindlich.
•    Sie bedarf der Pflege und muss in regelmäßigen Abständen einige Zeit aufrecht gestellt werden.

eVendi Tipp
Die Matratze entscheidet darüber, wie gesund, erholsam und rückengerecht Sie schlafen. Nehmen Sie sich daher für den Kauf der neuen Matratze unbedingt Zeit, vergleichen und testen Sie.


Der Lattenrost
Wenn die Entscheidung für eine neue Matratze gefallen ist, gilt es dem Lattenrost Aufmerksamkeit zu schenken. Denn: Die beste Matratze nützt nichts, wenn der Unterbau nicht stimmt. Je schmaler die Leisten und je geringer deren Abstände zueinander, desto größer ist in der Regel der Komfort. Lattenroste sollten prinzipiell aus Hartholz sein, d.h. aus Buchenholz gefertigt. Weichhölzer, wie z.B. Birke, sind nicht so strapazierfähig, wodurch es schneller zu Materialermüdungen kommt. Ein normaler Lattenrost verfügt in der Regel über 25 Leisten. Anpassbare und bewegliche Lattenroste besitzen zudem Verstellmöglichkeiten für Härtegrad, Höhe und Lage der Leisten. Wer eine eher feste Matratze verwendet, z.B. Federkern, benötigt keinen hoch flexiblen Rost. Spätestens nach zehn bis zwölf Jahren sollte man den Lattenrost austauschen, da dann Dämpfung und Aufhängung nicht mehr optimal sind.

eVendi Tipp
Für besonders stark betroffene Allergiker gibt es spezielle Matratzenbezüge, die die Allergie eindämmen können. Die sogenannten Encasings müssen besonders dicht gewebt sein, aber auch luftdurchlässig sein.

Fazit
Schaumstoff, Latex, Visco oder Federkern: Das bleibt eine Frage des Geschmacks, des persönlichen Empfindens sowie der körperlichen Voraussetzungen des Einzelnen. Vergleichen Sie die Preise beim Matratzenkauf, setzen Sie hier jedoch nicht unbedingt auf das preiswerteste Modell. Der Mensch verbringt bis zu einem Drittel seines Lebens im Bett, daher sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Letztlich beginnt der Tag doch viel besser, wenn wir morgens ausgeruht und ohne Rückenschmerzen aus dem Bett steigen können.

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