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USB 3.0 Sticks: Datentransfer nahezu ohne Tempolimit

Die neuesten Technikstandards wie HDTV-Empfänger und DVB-Empfänger oder auch MP3-Player mit mehreren hundert Gigabyte Speicherplatz erfordern eine schnellere Computer-Schnittstelle. Daher setzte sich ein neuer USB-Standard durch: USB 3.0. Die ersten USB-Sticks mit USB 3.0-Standard erschienen bereits Ende letzten Jahres. Die wesentliche Veränderung zu seinem Vorgänger USB 2.0 ist eine extrem erhöhte Datenübertragungsrate. Ein solcher Anschluss schafft bei besten Voraussetzungen bis zu 320 Megabyte pro Sekunde.

Auf- und abwärtskompatibel
Bereits im Jahre 1996 wurde der erste USB-Standard eingeführt und bot damit eine überall einsetzbare Schnittstelle für sämtliche Peripheriegeräte wie Drucker, Kameras oder Scanner. Im Jahr 2000 setzte sich dann der USB 2.0-Standard durch, dessen Bandbreite bereits um das Vierzigfache anstieg. Wie bereits der erste und zweite Standard ist auch USB 3.0 auf- und abwärtskompatibel. Das bedeutet, dass der Benutzer sowohl einen USB 2.0-fähiges Gerät an die USB 3.0-Schnittstelle anschließen kann als auch umgekehrt. Allerdings ist die Übertragung mit maximaler Datenrate dann nicht möglich. Voraussetzung für eine optimale Übertragungsrate sind entweder ein Mainboard mit USB-3.0-Anschluss oder eine Zusatzkarte. Zum Vergleich: Die Übertragungszeit 256 Megabyte großen Videos dauert mit USB 2.0-Standard etwa 8,5 Sekunden, wohingegen der neue Standard den Film innerhalb von 0,8 Sekunden vollständig übermittelt hat. Der Super Talent RAIDDrive USB 3.0 beispielsweise ist in drei verschiedenen Varianten erhältlich. Je nach Bedarf hat der Interessent die Wahl zwischen Modellen mit 32, 64 oder 128 Gigabyte Speicherkapazität. Einziger Haken: Für den neuen USB-Stick muss der Technikfan ziemlich tief in die Tasche greifen. Die 128 Gigabyte-Variante liegt derzeit bei annähernd 600 Euro.

eVendi.de Tipp
USB 3.0 bietet nicht nur eine höhere Datenübertragungsrate, sondern erhöht auch die Zuverlässigkeit beim Datentransfer. Weiterhin kann der Benutzer den Stromverbrauch mithilfe einer Leerlauffunktion reduzieren, indem er die Leistungsaufnahme minimiert.

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