Fotodrucker - Was Sie wissen sollten
Auf dem PC-Monitor sind Fotos größer, schöner und strahlender.
Doch wenn man seine digitalen Kunstwerke doch mal in den Händen halten
möchte, dann ist die einfachste Lösung ein kompakter Fotodrucker für
den heimischen Schreibtisch. Die selbst gedruckten Fotos können
inzwischen qualitativ absolut mit Laborabzügen mithalten, diese sogar
übertreffen.
Doch welcher Drucker ist für die
jeweils individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten geeignet? Kann man
den Drucker an den PC zu Hause anschließen oder direkt an Kamera oder
Handy? Worauf sollte man allgemein beim Kauf achten?
Geschwindigkeit
Ein langsamer Fotodrucker kann bei häufiger Verwendung nicht
unerheblich am Nervenkostüm des Benutzers zerren. Schneller, bedeutet
hier jedoch zumeist auch teurer. Jeder muss selber entscheiden, wie
viel Geduld man in Relation zu den Anschaffungskosten aufbringen kann.
Einfluss auf die Geschwindigkeit haben ebenfalls Druckgröße, Papier und
farbiger oder monochromer Druck.
Auflösung
Je höher die Auflösung, desto besser ist die Bildqualität. Die
angegebene Einheit dpi (dots per inch) gibt stets an, wie viele
Bildpunkte (Pixel) auf einer bestimmten Fläche (einem Zoll, entspricht
2,54 cm) gedruckt werden können. Die Angabe bezieht sich dabei stets
auf horizontale und vertikale Richtung (z.B. 4.800 x 1.200 dpi).
Schnittstellen
Fast alle Fotodrucker kann man bequem per USB 2.0-Schnittstelle an den
heimischen PC oder das Notebook anschließen. Zumeist ist der USB
2.0-Anschluss auch abwärtskompatibel zu den älteren USB
1.1-Anschlüssen.
Je nach Hersteller der Digitalkamera sollte man darauf achten, dass die
Anschlüsse kompatibel sind. Es bietet sich an ein Gerät vom gleichen
Hersteller zu erstehen, um hier Probleme zu vermeiden. Viele Drucker
kann man nicht nur über Kabel an Kamera oder PC anschließen, sondern
sie besitzen ebenfalls einen Slot für einen Memorystick, oft auch für
CF- und Smart-Media-Karten, MMC und SD-Cards. Fotohandys können darüber
hinaus oft mit Infrarot eine direkte Verbindung zum Drucker aufbauen.
PC-Kompatibilität
Natürlich muss man darauf achten, dass das Gerät für das heimische
Betriebssystem geeignet ist (in der Regel Windows ab 98, Mac ab Version
9.X, Unix und Linux). Entsprechende Treiber sind stets im Lieferumfang
enthalten.
Display
Viele Fotodrucker bieten dem Bediener zusätzlich ein Farbdisplay am
Gerät selbst. Das erhöht die Bedienungsfreundlichkeit (nach der
logischen Regel je größer, desto besser) für PC-unabhängige Auswahl,
Zuschnitt und Vorbereitung der Ausgabe. Ein Display ist jedoch beim
Anschluss an den PC nicht unbedingt von Nöten.
Farbpatronen
Einfache Fotodrucker enthalten vier Farbpatronen. Es gibt jedoch auch
Fotodrucker, die eine Palette von sechs oder acht Farben nutzen und
somit feinere Farbnuancen darstellen können. In der Regel reichen
jedoch vier Patronen vollkommen aus, solange sie einzeln austauschbar
sind.
Im Lieferumfang eines Fotodruckers findet sich stets die
Erstausstattung mit Tintenpatronen. Aus bauartbedingten Gründen wird
zur Inbetriebnahme immer eine gewisse Menge Tinte „verbraucht“, manche
Hersteller liefern die beigelegten Patronen auch nur halb gefüllt aus.
Deshalb sollte man unbedingt rechtzeitig die passenden Ersatztinten
bestellen.
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PC- Kabelanschluss
Nicht jeder Fotodrucker lässt sich mit einem USB-Kabel an den
heimischen Computer andocken, um direkt auf das private Fotoarchiv
zuzugreifen. Wissenswert ist außerdem, dass bei den wenigsten Druckern
dieses Kabel im Lieferumfang enthalten ist. Wenn man diese Option
nutzen möchte, dann sollte man ein entsprechendes Kabel am besten
gleich mitbestellen.
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Papiertypen & -formate
Genau beachten sollte man, welche Formate ein Fotodrucker verarbeiten
kann. Kompaktgeräte drucken in der Regel auf Fotopapier von DIN B5 bis
DIN A4. Aber auch Briefumschläge, Transparentfolien, Normalpapier und
Postkarten können zumeist bedruckt werden. Aufpassen sollte man, wenn
man Sonderformate drucken möchte, denn hier gibt es große Unterschiede
bei Fotodruckern. Auch CDs und DVDs kann nicht jedes Gerät bedrucken.
Ein kleiner Tipp: Wer ausschließlich kleine Fotos im Format 10 x 15
ausdrucken möchte, für den reicht die Anschaffung eines so genannten
Minidruckers. Die kompakten Geräte drucken ausschließlich Fotos im
Postkartenformat.
Noch ein Tipp zum Schluss: Warum braucht man Spezialpapier?
Ihre wahre Leistungsfähigkeit, entfalten Tintenstrahldruckern erst auf
speziellem Fotopapier, das sich insbesondere in der Saugfähigkeit der
Oberfläche unterscheidet. Bei Normalpapier dringt die Tinte in das
Papier ein und breitet sich dort zu einem Fleck aus, der wesentlich
größer als der eigentliche Tintentropfen wird. Das Ergebnis ist ein
unscharfes Druckbild. Die spezielle Haftschicht von Fotopapier
verhindert vorrangig das Auseinanderlaufen der Tintentropfen und
garantiert damit eine deutlich höhere Detailauflösung und Farbtrennung.
Des Weiteren erhält man einen „fotoechten“ Matt- oder Glanzeffekt.




