Gartenpools - Nicht nur etwas für Millionäre

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Alle Reichen und Schönen zwischen Beverly Hills und Blankenese haben ihn: den Swimmingpool auf dem eigenen Grundstück. Doch für ganz normale Leute gibt es ebenfalls Möglichkeiten, im eigenen Garten zu planschen und die Freunde zur Poolparty einzuladen. Auch wenn es dabei vielleicht nicht ganz so glamourös zugeht wie in einem HipHop-Musikvideo: Auf den Spaß kommt es an – und der ist auch mit dem dicksten Geldbeutel nicht käuflich. Wie Sie im Sommer in ihrem eigenen Pool der Hitze entfliehen können, welche Überlegungen Sie dazu anstellen sollten und wie viel Luxus Sie für wie viel Geld bekommen, erfahren Sie bei eVendi.de.

Gartenpool statt Gardasee: Urlaub zu Hause total im Trend
Gerade in der Wirtschaftskrise und auch angesichts des Klimawandels halten es immer mehr Menschen mit der Weisheit des alten Goethe: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Für das gleiche Geld, das eine hochwertige Auslandsreise kosten würde, können Sie sich künftig auch an jedem Sommertag direkt von der eigenen Terrasse aus in die kühlen Fluten stürzen. Ein Gartenpool ist nicht einfach so „wegkonsumiert“ wie zwei Wochen auf Mauritius – im Gegenteil, er kann die Attraktivität und damit den Wert ihres Anwesens sogar nachhaltig steigern.

Wie viel Aufwand darf's denn sein?
Es gibt heute mindestens drei unterschiedliche Grundtypen von Privat-Swimmingpools, die mit ganz verschieden hohem Aufwand und entsprechend abweichenden Kosten verbunden sind: Traditionelle Schwimmbäder, Bausätze mit vorgefertigten Teilen aus Stahl sowie mobile Lösungen aus Kunststoff. Angesichts der Vielfalt an Möglichkeiten sollten Sie vor einem Kauf unbedingt die Leistungen und Preise im Internet vergleichen. Auf diese Weise haben Sie die größte Sicherheit, die günstigsten Angebote nicht zu übersehen und tüchtig Geld zu sparen.

Das klassische Schwimmbad

Sie wollen, dass es richtig schick wird? Der Klassiker ist dann natürlich ein aus Steinen gemauertes, mit einem speziellen Isolier- und Polsterschaum belegtes und mit Fliesen oder dicker Folie verkleidetes Becken. Die Vorteile: Hält ewig, macht ordentlich was her und lässt Ihnen volle Gestaltungsfreiheit, was die Größe und die Form angeht. Die Nachteile: Anschaffungskosten und Pflegeaufwand sind ziemlich hoch. Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie allerdings viel Geld sparen, indem Sie Teilaufgaben, die Sie sich zutrauen, selbst übernehmen. Zum Beispiel können Sie einen Mini-Bagger mieten, um die Grube selbst auszuschachten oder auch die Mauer- und Fliesenlegerarbeiten persönlich ausführen. Ein Systembausatz für einen solchen gemauerten Pool von 3,6 mal 8 Metern bei 1,5 Metern Wassertiefe ist ab etwa 2.800 Euro zu haben. Die notwendigen Bauarbeiten können die tatsächlichen Anschaffungskosten aber natürlich noch enorm ansteigen lassen. Die Unterhaltskosten für einen Pool dieser Größenordnung halten sich mit rund drei Euro pro Tag im Rahmen. Dieser Pool-Typ stellt also schon eine beachtliche Investition in Ihr Eigenheim dar – zumal es wenig Sinn hat, ihn ohne Beheizung und Lamellenabdeckung zu planen, die für längere Sauberkeit, Sicherheit für Kinder und Haustiere sowie rund 70 Prozent weniger Energiekosten sorgen. Übrigens: Mit einem Solarabsorber kann das Wasser durch Sonnenenergie erwärmt werden. Kosten: Zwischen 1.000 und 2.000 Euro bei bis zu 30 Quadratmetern.

Die Heimwerker-freundlichere Variante

Eine etwas unkompliziertere Möglichkeit für einen fest eingebauten Pool stellen Bausätze aus Stahlteilen dar. Diese sind ebenfalls in der Preislage zwischen 2.000 und 3.000 Euro zu finden und haben den Vorzug, dass Sie einfach nur die vorgefertigten Teile zusammenzusetzen brauchen und keine gemauerten Wände hochziehen müssen. Gerade das Mauern ist nicht so einfach, wie es vielleicht aussieht: Wenn der Pool gut aussehen und lange halten soll, kommt es dabei auf höchste Präzision an. Falls Sie keinerlei Erfahrungen mit Maurerarbeiten haben, sollten Sie diese unbedingt einem Profi überlassen oder sich für Stahlteile entscheiden. Außerdem muss ein Stahl-Pool nicht unbedingt vollständig in der Erde versenkt werden: Wenn der Look Sie nicht stört, können Sie ihn sogar ein großes Stück heraus stehen lassen und so bei den Erdarbeiten viel Zeit und Geld sparen. Der Nachteil dieses Pool-Typs besteht darin, dass er nicht ganz so viel Luxus verströmt und sich nicht so perfekt an die räumlichen Gegebenheiten in Ihrem Garten anpassen lässt: Die Form und Größe des Pools ist fest vorgegeben und kann kaum modifiziert werden. Immerhin gibt es aber eine gewisse Auswahl an Standardformen: etwa rund, oval und rechteckig. Das Modell MyPool Achtformbecken Premium 625 x 360 x 120 Zentimeter weist beispielsweise – wie der Name schon sagt – die Form einer Acht auf und ist hier ab rund 2.700 Euro erhältlich.



eVendi.de Tipp
Platzieren Sie den Pool so weit wie möglich entfernt von Bäumen, da er sonst schnell verschmutzt! Eine Abdeckung hilft, den Pool sauber zu halten und die Wassertemperatur über Nacht zu bewahren. Achten Sie auch auf eine möglichst lange Sonneneinstrahlung, sonst verschenken Sie die preiswerteste und umweltfreundlichste Energie zur Erwärmung des Wassers!

Preiswert, variabel, cool – kurz: PVC
Deutlich bessere Angebote gibt es bei Pools, die aus Kunststoff gefertigt sind: Diesen Pool-Typ kann sich wirklich auch der Normalverdiener mit Garten-Mitbenutzungsrecht problemlos anschaffen. Das Modell Intex Frame Pool Set Ultra Quadra II etwa ist mit Abmessungen von 732 mal 366 Zentimetern bei 132 Zentimetern Tiefe sogar etwas größer als der MyPool. Hier ist er schon für knapp 1.100 Euro zu finden. Für Kunststoff-Pools spricht ihre Flexibilität: Da ein stützender Stahlrahmen für die notwendige Stabilität sorgt, müssen sie nicht eingegraben werden. Sie sind relativ leicht zu transportieren und ebenso schnell auf- wie wieder abgebaut. Auf der anderen Seite kommt die Optik natürlich deutlich weniger mondän daher. Obwohl es sich in der Regel um extrem robustes Spezial-PVC handelt, ist natürlich das Material empfindlicher als bei den vorher beschriebenen Modellen. Deswegen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Hersteller auch gleich ein Reparaturset mitliefert. Trotzdem können Sie nicht von einer mit teureren Pool-Typen vergleichbaren Lebensdauer ausgehen.


Steht bei Ihnen Flexibilität und attraktiver Preis und nicht jahrzehntelange Haltbarkeit und dauerhafte Wertsteigerung des Grundstücks im Vordergrund, kommen neben Kunststoffpools mit Stahlrahmen auch sogenannte „Quick-Up-Pools“ zum Aufblasen in Betracht. Die modernen Pools dieses Typs stehen denen mit Stahlrahmen praktisch in nichts nach: Sie sind genauso groß, kompromisslos flexibel, mobil und oft noch preiswerter in der Anschaffung. Der Bestway Quick Up Pool 610x366x122 cm zum Beispiel ist beinahe ebenso groß wie die bereits erwähnten Modelle und hier schon für knapp 600 Euro zu erwerben. Pumpe, Abdeckung, Reparaturset und Unterlage sind inklusive. Wenn es etwas kleiner sein darf, gibt es Modelle wie beispielsweise den Friedola-Quick-Up-Pool mit einem Durchmesser von 450 Zentimetern und einer Tiefe von 86 Zentimetern hier schon für knapp 100 Euro zu kaufen. Und keine Angst, das Aufpumpen geht sehr schnell: Bei diesem Pool-Typ brauchen Sie nur den oberen Umlaufring mit Luft zu füllen und können danach schon das Wasser einlassen. Das Becken richtet sich dann ganz von alleine auf. In kürzester Zeit sowie ganz ohne Schrauben und Basteln ist alles bereit für die Pool-Party zum kleinen Preis!

Fazit
Ein Swimmingpool im eigenen Garten ist und bleibt eine größere Anschaffung, die gut überlegt und geplant sein will. Doch auch Otto-Normal-Bausparer müssen wegen eines eigenen Gartenpools nicht mehr gleich den Offenbarungseid schwören: Wenn Sie nicht den Anspruch haben, dass alles wie bei Hugh Heffner oder P.Diddy aussehen muss, können Sie mit einem PVC-Pool bei wenig Geldeinsatz erstaunlich viel erreichen. Ein mobiler Pool eignet sich zwar nicht zur Wertsteigerung des Grundstücks, verursacht dafür aber auch nur dann Unterhaltskosten, wenn er aufgebaut ist. Und beim Umzug oder auf die Fahrt zum Ferienhaus nehmen Sie ihn einfach mit. Also, genießen Sie den Sommer!

Sven Kloevekorn | 14.08.2009 11:17
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