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Digital ist gut - Digitale Spiegelreflex besser

Digital ist gut - Digitale Spiegelreflex besser
Foto: Sony

Foto ist nicht gleich Foto. Auch wenn durch das Aufkommen der Digital-Kameras das Fotografieren leichter und preiswerter geworden ist, gibt es in der QualitĂ€t der Aufnahmen immer noch deutliche Unterschiede. Gerade fĂŒr Nachwuchs-FotokĂŒnstler und semiprofessionelle Fotografen ist die Erfindung der digitalen Spiegelreflex-Kamera oder DSLR- Kamera (englisch fĂŒr Digital Single-Lens Reflex) ein Segen.

Das Spiegelreflex-Prinzip basiert auf einer Weiterleitung des Lichts ĂŒber einen Spiegel in der Kamera auf den Film. Digitale und analoge Kameras sind vom Aufbau sehr Ă€hnlich. Der entscheidende Unterschied ist, dass die DSLR das Bild anstatt auf einen Film auf einen Bildsensor wirft. Die Daten werden digital gespeichert und können sofort nach der Aufnahme auf dem Display betrachtet werden. ZunĂ€chst waren DSLR-Kameras sehr teuer und nur fĂŒr professionelle Fotografen sinnvoll und lohnend. Mittlerweile sind sie aber auch fĂŒr den Hobby-Fotografen erschwinglich. Sie decken das mittlere bis obere Preissegment der Digital-Kameras ab.

Der Kauf einer digitalen Spiegelreflex-Kamera wird dann sinnvoll, wenn der Anspruch des Fotografen grĂ¶ĂŸer ist, als nur SchnappschĂŒsse zu machen. Durch die vielfĂ€ltigen Einstellungsmöglichkeiten sind individuelle, kĂŒnstlerische Fotos möglich. Zudem ist die QualitĂ€t der Fotos deutlich höher als bei herkömmlichen Digital-Kameras.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Bevor die Entscheidung fĂŒr eine Kamera fĂ€llt, ist ein sorgfĂ€ltiger Vergleich wichtig. Folgende Auflistung gibt Ihnen einen kurzen Überblick ĂŒber die wichtigsten Punkte, die man beim Kauf beachten sollte:



Preis: GrundsĂ€tzlich gilt: Je teurer die Kamera, desto besser die QualitĂ€t. Allerdings gibt es im Preis-Leistung-VerhĂ€ltnis große Unterschiede. Zu empfehlen: Die Olympus E-410.



Pixel-Anzahl:
Je mehr Pixel die Kamera aufnimmt, desto mehr Details sind zu sehen. VergrĂ¶ĂŸerungen sind ohne QualitĂ€tsverlust möglich. Das gilt aber nur, wenn die restlichen Komponenten der Kamera die große Pixel-Anzahl auch verarbeiten können.

Einfach nur die Pixel-Anzahl hochschrauben, bringt da gar nichts: Fast zwangslÀufig sinkt damit die Lichtempfindlichkeit. Zudem steigt das Bildrauschen bei Aufnahmen mit geringer Helligkeit.



Kodak empfiehlt folgende Auflösungen:

Bild 10 x 15 cm ~ optimale Auflösung 1080 x 720 ~ 0,8 MegaPixel

Bild 15 x 20 cm ~ optimale Auflösung 1440 x 1080 ~ 1,6 MegaPixel

Poster 20 x 30 cm ~ optimale Auflösung 2160 x 1440 ~ 3,1 MegaPixel

Poster 30 x 45 cm ~ optimale Auflösung 3240 x 2160 ~ 7,0 MegaPixel

Poster 40 x 60 cm ~ optimale Auflösung 4320 x 2880 ~ 12,4 MegaPixel



 

Zubehör: Bei der ersten Spiegelreflex-Kamera sollte darauf geachtet werden, dass diese mit einem Objektiv geliefert wird. Dann kann nÀmlich gleich losgeknipst werden. Meist sind das Objektive mit einer Brennweite bis zu 70 mm.

Sind schon Objektive eines vorherigen Modells vorhanden, reicht es auch nur einen so genannten „Body“ zu kaufen. Objektive sind in Brennweiten erhĂ€ltlich, die bei einer Kompaktkamera einem 100-fach-Zoom entsprĂ€che.



Akku: Die Akkulaufzeit ist ein wichtiger Faktor. Je lĂ€nger die Kamera lĂ€uft, desto seltener muss der Akku aufgeladen werden. Sinnvoll ist eine Kamera, die zum mitgelieferten Akku auch noch mit handelsĂŒblichen Batterien funktioniert. Damit ist sicher gestellt, dass auch bei leerem Akku weiterfotografiert werden kann.



Weitere Tipps: Ein großer Nachteil von DSLR-Kameras ist der freiliegende Sensor. Dieser sammelt aus der Umgebungsluft Staub, der auf allen Aufnahmen als störende Punkte zu sehen ist. Achten Sie als darauf, eine Kamera zu kaufen, die ein internes, automatisches Reinigungssystem besitzt. Leider ist das noch nicht Standard.

Durch viele Bildmotiv-Voreinstellungen ist es auch dem AnfĂ€nger möglich qualitativ gute Fotos zu machen. Diese Einstellungen reichen vom PortrĂ€t- ĂŒber das Panorama- bis zum Unterwasser-Motiv. Es ist also sinnvoll, sich fĂŒr eine Kamera zu entscheiden, die viele Möglichkeiten vorgibt, aber dennoch individuelle Einstellungen zulĂ€sst.

Praxis: So machen Sie ein gutes PortrÀt

Gutes Fotografieren bedeutet mehr, als durch den Sucher zu blicken und abzudrĂŒcken. Neben technischen Einstellungen (hier können Sie sich als AnfĂ€nger aber auf die Bildmotiv-Einstellung der Kamera verlassen) ist zum Beispiel auch die Bildkomposition entscheidend fĂŒr das Ergebnis. Hier einige Tipps fĂŒr eine gute PortrĂ€taufnahme:

 

  • Hat man Diagonalen, die im Hintergrund durch das Bild laufen, sollten diese nach Möglichkeit nicht direkt in die Ecken laufen.
  • Ein Horizont sollte, genau so wenig wie andere “Linien” des Hintergrundes, nicht durch den Kopf des PortrĂ€tierten laufen. Ein Horizont genau “durch den Hals” kommt einem „Köpfen“ des Modells gleich.
  • Vorsicht beim Abschneiden des Kinns! Besser ganz oder gar nicht.
  • Fatal ist das Abschneiden von HĂ€nden oder FĂŒĂŸen.
  • Auch das Ohr sollte ganz oder ĂŒberhaupt nicht abgebildet werden.
  • Augen sollten nicht angeschnitten werden. Hier ist besonders zu beachten, dass auch die Nase das Auge, bei einem PortrĂ€t von schrĂ€g vorne, entweder ganz oder ĂŒberhaupt nicht verdecken sollte.
  • Vorsicht bei Brillen! Der Brillen-Rand oder BĂŒgel sollte nicht durch das Auge laufen. Bei Brillen auf Spiegelungen des Glases achten.
  • Bei Ganzkörperaufnahmen sollte der vordere Fuß zum Fotografen zeigen.
  • Oftmals bringt ein leicht vorgebeugter Oberkörper eine gewisse Dynamik ins Bild, wenn auch eine solche Haltung fĂŒr das Modell ungewohnt und unnatĂŒrlich sein mag.
  • HĂ€nde sind ein wichtiges Thema. Sie sollten nicht einfach hĂ€ngen gelassen werden. Darauf achten, dass ein verdeckter Finger nicht abgeschnitten wirkt.

eVendi Tipp

Benutzen Sie bei Ihrer DSLR-Kamera immer die höchste Auflösung und das grĂ¶ĂŸtmögliche Bildformat. Denn: Sie haben sich Ihre Kamera gekauft, um qualitativ hochwertige Fotos zu machen. Anstatt die Einstellungen runter zu setzen, investieren Sie lieber in eine höhere KapazitĂ€t Ihres Speicher-Mediums.

Top 10 Digitale Spiegelreflex-Kameras bei eVendi.de

  1. Canon EOS 400D + Objektiv (18-55mm)
  2. Olympus E-510 Double Zoom Kit
  3. Canon EOS 400D Double Zoom Standard
  4. Canon EOS 40D GehÀuse
  5. Nikon D80 + Objektiv (18-135mm-Kit)
  6. Canon EOS 40D + Objektiv (17-85 mm)
  7. Nikon D40x Double Zoom Kit

  8. Nikon D40x High Power Zoom Kit (18-35mm)
  9. Nikon D300 GehÀuse
  10. Canon EOS 400D GehÀuse

Hier finden Sie die komplette Liste der beliebtesten Digitalen Spiegelreflex-Kameras.

Fazit

Der Kauf einer digitalen Spiegelreflex-Kamera sollte gut ĂŒberlegt sein. ZunĂ€chst sollte man sich klarmachen, wofĂŒr die Kamera ĂŒberhaupt genutzt werden soll. FĂŒr SchnappschĂŒsse ist es sicherlich sinnvoller, sich fĂŒr die kostengĂŒnstigere, normale Digitalkamera zu entscheiden.

Will man allerdings professionell Fotos schießen, um diese fĂŒr Poster oder Karten zu verwenden, sollte man auf die digitale Spiegelreflex zurĂŒckgreifen. In diesem Falle lohnt sich die Investition, denn die Ergebnisse sind deutlich hochwertiger.

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Kommentare

Mein Kommentar

Informativer, auch neutraler Artikel. Die von Kodak empfohlenen Auflösungen wĂŒrde ich als unteren Maßstab ansetzen. Gute AbwĂ€gung zwischen digitaler Kompakt- und Spiegelreflexkamera (im Fazit).

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