Die Sauna im Eigenheim: Basiswissen für den Aufguss-Genuss

Quelle: heizungsengel.at

Die Steuerung ist das wichtigste elektronische Detail der Sauna: Sie regelt unter anderem Klima, Temperatur, Luftfeuchte, Zeit und Lichteinstellung. Die Anbringung der Saunasteuerung erfolgt meist an der Außenseite der Kabine, eine kombinierte Regulierungsschaltung im Innenbereich ist daher sehr empfehlenswert. Die perfekte Lösung ist in diesem Fall eine Fernbedienung. Zur eigenen Sicherheit sollte die Steuerung jeder Kabine einmal jährlich durch einen Fachbetrieb gewartet werden.

Als Saunaofen wird oft ein energieeffizienter Elektroofen verwendet, in Gartensaunen findet sich hingegen häufig der traditionelle Holzofen. Alternativen bieten sich durch Öl- oder Gasfeuerung, dafür ist jedoch eine Kaminvorrichtung notwendig. Die Kapazität des Ofens sollte pro Kubikmeter Raum auf etwa 1 Kilowatt kalkuliert werden. Bei größeren Anlagen relativiert sich die Berechnung. Für die Verkleidung des Ofens lassen sich die Materialien Holz, Keramik und Edelstahl wählen. Der Ofen sollte an der Wand oder im Raummittelpunkt stehen. Bei kleinen Kabinen ist ein Unterbankgerät die ideale Lösung. Häufigste Brandursache in Saunakabinen sind Gegenstände auf dem Ofen. Der Sicherheitstipp: Montieren Sie ein Schutzgitter über dem Ofen oder installieren Sie eine Kontaktabschaltung.

Für ein gutes Saunaklima ist eine optimale Be- und Entlüftung der Kabinen entscheidend, deshalb ist ein regelmäßiger wirkungsvoller Sauerstoffaustausch für ein gesundes Wohlbefinden unerlässlich. Die ideale Saunabeleuchtung ist blendfrei und kann als Deckenstrahler (z.B. aus Keramik und Glas) und oder Wandbeleuchtung (z.B. mit Holzspanverkleidung) variiert werden. Der Sicherheitstipp: Montage eines Schutzgitters über dem Ofen oder Installation einer Kontaktabschaltung.

Alexander Capell | 19.09.2007 09:14
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