Computerkauf: Notebook vs. Desktop-PC

Quelle: withtheweb.com

Office-Anwendungen, Internet, Multimedia – Ein Computer ist aus den Wohn- und Arbeitszimmern nicht mehr wegzudenken. Der stationäre PC bekommt jedoch schon seit einer ganzen Weile wachsende Konkurrenz. Die immer kleineren und leistungsfähigeren Notebooks sind längst nicht mehr nur ein perfekter Begleiter für Geschäftsreisende. Selbst stationär auf dem Schreibtisch machen sie eine gute Figur. Wofür entscheiden beim Neukauf? Desktop-PC oder Notebook? eVendi.de hilft bei der Entscheidung.

Notebooks sind chic und in Mode gekommen. Die Preise für die mobilen Alleskönner sind in erträgliche Dimensionen gerutscht und ihre Vorteile überzeugen immer mehr. Wo man vor ein paar Jahren noch erhebliche Abstriche in puncto Leistungsfähigkeit machen musste, trumpfen heute mobile Core Duo Prozessoren und leistungsstarke Grafikkarten auf, die das Notebook fast ebenbürtig machen.

Ein Desktop-PC punktet vor allem mit der reichhaltigen Erweiterungsmöglichkeit. So lassen sich fast alle Bausteine beliebig durch neuere aufrüsten. Eine neue Grafikkarte für Spielefans, zum vorhandenen DVD-Laufwerk ein DVD-Brenner, TV-Karten und vieles mehr. Der Individualität sind spätestens seit dem Casemodding keine Grenzen mehr gesetzt. Zudem sind Hardwarekomponenten im PC-Format zurzeit noch preiswerter als die Miniaturbausteine der Notebooks. So gibt es bei Desktop-PCs gleiche Leistung (Speicher, CPU, Festplatte, etc.) zu einem geringeren Preis in der Anschaffung.

Hier gibt’s nochmal alle Vor- und Nachteile auf einen Blick

Desktop-PC

Laptop / Notebook

Pro
- Bei gleicher Leistung preiswerter
- Mehr Sicherheit für Daten
- Erweiterbare Steckplätze
- Bequemere Bedienung

 

Pro
- Mobilität: überall sofort einsetzbar
- Klein, leicht, kompakt – wenig Platzbedarf
- Ausreichend Leistung
- Geringer Stromverbrauch
- Internet überall via UMTS oder W-LAN bei Hotspots

Contra
- Nicht mobil
- Nimmt mehr Platz in Anspruch
- Etwas höherer Stromverbrauch


Contra
- Geringere Sicherheit für Daten
- Ohne Zusatzgeräte unbequeme Bedienung
- Kaum Erweiterungsmöglichkeiten
- Hoher Preis

Desktop-Ersatz oder Zweitgerät
Entscheidend ist die Frage, ob das Notebook, meist mit 15,4 Zoll großem Display, einen Schreibtischrechner ersetzen oder ergänzen soll. Verwendet man das Notebook als Ersatz für einen Desktop-PC, sind die Anforderungen an das Notebook deutlich höher, da man auf keine Ausstattungsdetails verzichten möchte. Neben einem schnellen Prozessor, genügend Arbeitsspeicher, einem leistungsfähigen Grafikchip und vielen Anschlüssen für externe Geräte, sollen möglichst viele Komponenten wie CD-/DVD-Laufwerk und eventuell auch noch ein Cardreader für Speicherkarten ins Gehäuse integriert sein.

Wer hingegen das Notebook als Zweitrechner nur dann verwenden will, wenn er das Haus verlässt, kann meist guten Gewissens auf das ein oder andere Ausstattungsdetail verzichten und viel Geld sparen. Hier kommt es darauf an, dass man unterwegs komfortabel arbeiten und Daten präsentieren kann. Obendrein spielt die Rechengeschwindigkeit keine so große Rolle, denn besonders anspruchsvolle Jobs lassen sich ja am Desktop-PC erledigen.


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Grafikkarte
In modernen Notebooks ist die Grafikeinheit nicht mehr nur für die Bilddarstellung und für aufwendige Spiele wichtig. Der Grafikchip übernimmt zunehmend Rechenaufgaben, um den Prozessor zu entlasten. Dazu zählen beispielsweise das Dekomprimieren und Konvertieren von Videodateien, sowie das Errechnen von Bildübergängen. Also profitieren auch Nicht-Spieler von einer leistungsfähigen Grafikkarte.

Wichtig ist aber auch hier der Einsatzzweck. Eine Hochleistungs-Grafikkarte sollte nur dann im Notebook sein, wenn diese auch benötigt wird. Denn entsprechende Rechenchips verbrauchen viel Strom und saugen entsprechend stärker an der Batterie.

Dockingstations
Einen riesigen Vorteil bieten zum Notebook passende Dockingstations wie die Kensigton sd200v, die über einen USB-Port mit dem Notebook verbunden werden. Solche Geräte bieten den Vorteil, das Notebook mit einem einzigen Kabel an alle Peripherie-Geräte wie Maus, Tastatur, Bildschirm und Drucker angeschließen zu können. So lässt sich jeder mobile Rechner komfortabel am Schreibtisch nutzen und ist in wenigen Sekunden abgekapselt für unterwegs bereit.

Notebooks im Mini-Format
Dank solcher Dockingstations werden sogenannte Sub-Notebooks immer beliebter. Anders als ihre „großen“ Brüder sind Sub-Notebooks deutlich kleiner, haben ein 10-13 Zoll kleines Display, sind federleicht und angenehmer zu transportieren. In der Uni, auf der Arbeit oder bei Geschäftspräsentationen stehen sie den großen Notebooks in fast nichts nach. Am heimischen Schreibtisch wird das Mini-Notebook via Dockingstation an einen großen LCD-Monitor, Maus und Tastatur angedockt und ermöglicht so komfortables Arbeiten.


Leistungsstarkes Notebook im edlen Design: Dell XPS M1330



Meistens nur für Office-Anwendungen optimiert, wie das Mini-Notebook der Oberklasse Toshiba Sattelite U400, gibt es auch kleine Kraftprotze, die mit leistungsstarker Grafikkarte auch 3D-Anwendungen ermöglichen.

Das Samsung Q210 Aura verfügt über ein 12,1“ kleines Display und trumpft mit einem Core 2 Duo Prozessor (2,26 GHz), 3072MB Arbeitsspeicher und einer Nvidia Geforce 9200GS auf. Wegen der geringen Größe sind diese Mini-Notebooks jedoch etwas teurer als 15,4“-Standard-Notebooks.

Das absolute Design-Highlight ist das Macbook Air. Hauchdünn und sehr edel kann das Macbook Air auch mit Leistung überzeugen. Es verfügt zwar nicht über eine leistungsstarke Grafikkarte, mit diesem Notebook steht man jedoch bei jeder Präsentation im Rampenlicht. Anders als die gängigen Notebooks sind Macbooks mit dem Apple Betriebssystem Mac OS ausgestattet. Jedoch kann mit etwas Aufwand auch ein Windows Betriebssystem genutzt werden, welches dann allerdings seperat gekauft werden muss.

Sicherheit
Jeder, der sich für ein Notebook entscheidet, sollte seine Daten immer auf einem externen Datenträger speichern. Denn besonders bei Notebooks besteht die Gefahr, dass diese im mobilen Betrieb leicht Schaden nehmen können oder gar geklaut werden. Es ist schon öfter passiert, dass die Kaffeetasse über die Tastatur kippt oder das gesamte Notebook aus Hektik vom Tisch geschlagen wird. Ist das Notebook dabei angeschaltet, kann die Festplatte schweren Schaden nehmen und so Daten irreversibel vernichten.

Speichert man die wichtigsten Daten regelmäßig auf eine externe Festplatte, sichert man sich in jedem Falle vor Datenverlust. Aber auch bei einem Desktop-PC sollten Daten in regelmäßigem Abstand auf externen Datenträgern gespeichert werden. Auch hier können Schäden durch Kurzschlüsse oder Blitzeinschläge vorkommen und wichtige Daten vernichten. Zwar passiert das sehr selten, aber im Fall der Fälle ist man mit einer externen Lösung gesichert.

Mit dem Notebook spielen
Dank leistungsfähiger Grafikeinheiten von ATI und Nvidia laufen selbst Arbeiten mit großen und aufwendigen Bilddateien glatt. Wer hin und wieder ein kurzes Spielchen in der Arbeitspause einlegt, wird ebenfalls seine Freude an deren Leistung finden. Die interne Mobile Express Grafik von Intel reicht für einfache Spiele vollkommen aus.

Auch richtige Gamer, die gerne stundenlang in aufwendigen 3D-Welten moderner Spiele unterwegs sind, brauchen um ein Notebook keinen Bogen mehr zu machen. Gaming-Notebooks wie das Acer Aspire 7730G oder das Toshiba Satellite X200-203 ermöglichen auch „hardwarefressende“ Spiele.

Gerade jedoch Nutzer mit solch hohen Ansprüchen sollten sich immer bewusst machen, dass gleichwertige Hardware für den Desktop PC um ca. ein drittel preiswerter ist.

eVendi-Tipp
Wer regelmäßig LAN-Partys besucht, wird besondere Freude an einem schnellen Notebook haben. Es lässt sich einfach verstauen, unkompliziert aufbauen und über Nacht mit nach Hause nehmen.

Arbeitsspeicher
Grundsätzlich gilt zwar "je mehr desto besser", doch muss man auch kein Geld aus dem Fenster werfen. Die richtige Speichergröße ist vor allem von zwei Dingen abhängig: dem verwendeten Betriebssystem und der Art der verwendeten Programme. Wählt man ein Notebook mit Windows XP als Betriebssystem, gilt als absolute Untergrenze 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Richtig rund laufen Standardprogramme wie Office, Bildbearbeitung, Websurfen etc. mit einem Gigabyte. Nur wer häufig aufwendige Spiele spielt, riesige Bild- oder Videodateien bearbeitet, braucht zwei Gigabyte oder mehr.

Beim Einsatz von Windows Vista gelten andere Grenzen. Kurz gesagt, immer das Doppelte. Die Untergrenze liegt folglich bei einem Gigabyte; stets ununterbrochenen Arbeitsfluss kann man erst ab zwei Gigabyte erwarten. Rechenintensive Arbeiten freuen sich demgegenüber über vier Gigabyte.

Nicht nur beim Arbeitsspeicher langt Windows Vista kräftig zu, auch bei den übrigen Komponenten des Notebooks. Das Betriebssystem setzt starke Rechenkraft voraus, was auf Kosten der Akkuleistung geht. Viele Anwender fahren möglicherweise besser, wenn sie beim Notebook auch heute noch auf Windows XP setzen.

Fazit
Wer vor einem Neukauf steht, sollte sich gut überlegen, was er tatsächlich braucht. Notebooks werden durch neue Technologien immer interessanter und besonders in Familien kann ein Notebook öfters mal das Zimmer wechseln. Mit W-LAN ausgestattet lässt es sich selbst im Garten wunderbar im Internet surfen. Der höhere Preis ist demnach nicht so hoch anzurechnen, wie die Vorteile, die man dadurch bekommt. Für Spielefans und User, die ihren PC gern individuell aufbereiten und erweitern wollen und diejenigen, die das bequeme Arbeiten am Schreibtisch schätzen, gibt es nichts Besseres als einen Desktop-PC. Wer etwas mehr investiert, kann mit einer Dockingstation und einem leistungsstarken Notebook beide Varianten perfekt miteinander verbinden.

Sven Kloevekorn | 15.09.2008 11:05
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