Camcorder: Die schönsten Momente auf Video gebannt

Dass Camcorder bereits eine feste Größe in der Welt der Technikliebhaber sind, steht außer Frage. Sie sind praktische Begleiter auf Reisen oder Ausflügen und halten die wichtigsten Erinnerungen fest – aber auf welchem Speichermedium sollte dies am besten geschehen? Diese Frage stellen sich die Camcorder-Käufer bei der heutigen Produktpalette wohl am häufigsten. Neben den altbekannten MiniDV-Kassetten sind mittlerweile auch Speicherkarten und Festplatten im Einsatz. Aber welches System bietet sich für welchen Nutzertyp an?

Gelegenheitsfilmer vs. Profikameramann
Grundsätzlich hängt die Wahl des Camcorders vom Einsatzbereich ab. Wer gelegentlich einige Videosequenzen im Urlaub dreht oder seine Kinder beim Heranwachsen filmt, ist mit Speicherkarten- oder Festplattencamcordern gut bedient. Außerdem sind Speicherkarten unempfindlich gegen Erschütterungen und deshalb für Alltagssituationen ideal. Der Samsung HMX-H100P beispielsweise funktioniert mit SD-, MMC und SDHC-Speicherkarten und ist besonders handlich. Mit einer Videoauflösung von 1920 mal 1080 Pixeln sind sogar Aufnahmen in Full-HD-Qualität möglich. Der zehnfache optische Zoom ist selbst für Profimodelle ein ausreichender Standard. Weitere nützliche Eigenschaften sind zum Beispiel Mikrofonanschluss, Touchscreen und HDMI-Schnittstelle. Preislich liegt das Modell bei ungefähr 370 Euro und passt daher gut in das Budget von Gelegenheitsfilmern. Für Profinutzer hingegen, die ihr Filmmaterial nachträglich noch bearbeiten möchten, bieten sich Camcorder mit MiniDV-Kassetten an. Die Übertragung auf den Rechner dauert zwar länger, aber dafür entstehen dank unkomprimierter Aufnahmen keine Kompatibilitätsprobleme mit dem Schnittprogramm. Der Sony HDR-FX1000 punktet vor allem mit seinen manuell einstellbaren Funktionen. Zum Repertoire des Modells gehören außerdem HD-Aufnahmen, 20-facher optischer Zoom sowie ein externes Mikrofon und Kopfhörereingänge. Bei einem Preis von etwa 2900 Euro muss der Kamera-Enthusiast allerdings deutlich tiefer in die Tasche greifen.

eVendi Tipp:
Die Pixelanzahl ist beim Kauf eines Camcorders weniger wichtig als bei Digitalkameras. Das Standard-Fernsehbild weist schließlich gerade einmal bei 720 mal 576 Pixel auf – weniger als ein halber Megapixel. Selbst Full HD entspricht kaum mehr als zwei Megapixel.

Sven Kloevekorn | 08.01.2010 10:31
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