E-Book-Reader: die Bibliothek für unterwegs
In der Bahn lesen viele gerne ein Buch oder die Zeitung. Bei langen Strecken kann ein einziges Exemplar aber schnell langweilig werden oder es ist fixer durchgelesen als gedacht. Doch wer will schon mehrere Bücher mit sich herumtragen? Meist ist das Gepäck schwer genug. Eine leichte, platzsparende Alternative bietet ein E-Book-Reader. Hier können Liebhaber des geschriebenen Wortes einfach ihre Lieblingsbücher hochladen und nahezu unbegrenzt lesen.
Viele Bücher, wenig Platz?
Die schlanken und leichten Geräte passen auch in eine schon fast volle Tasche. Der Vorteil: Statt eines einzigen Buches, findet auf dem Gerät eine eigens zusammengestellte Bibliothek Platz. In freien Minuten oder bei Langeweile auf Reisen bieten E-Book-Reader deshalb bequemen Lesekomfort. Das Bookeen Cybook Opus beispielsweise ist mit seinen 150 Gramm besonders leicht zu transportieren. Es verfügt nicht nur über einen außergewöhnlich leistungsstarken Akku (durchschnittlich zwei Wochen), sondern auch über eine herausragende Speicherkapazität. Auf einem Gigabyte finden bis zu tausend Bücher Platz. Aufgrund des Micro SD Kartenslots kann die Größe der eigenen Bibliothek beliebig erweitert werden.
Und die Auswahl wird größer. Amazon liefert seinen Kindle inzwischen auch nach Deutschland. Über die eingebaute UMTS-Schnittstelle kann der Reader die gewünschten (allerdings vorerst nur englischsprachigen) Bücher direkt herunter laden. Ganz billig ist das Kindle-Vergnügen aber nicht. Zum Gerätepreis kommen noch Versand und Zoll hinzu. Amazon die Gesamtkosten auf ca. 360 US-Dollar (umgerechnet etwa 240 EUR). Rechtzeitig zu Weihnachten erscheint der txtr Reader zum Preis von 320 Euro auf dem deutschen Markt. Die Besonderheit auch dieses Geräts ist ein Mobilfunkmodul, über das der Besitzer sich aus dem Netz Bücher und Dokumente auf sein Gerät laden kann.
eVendi Tipp
Der Mobilfunkbetreiber Vodafone bietet ab dem ersten November auf dem Portal Vodafone Live die ersten Handy-Bücher an. Für jeden Kunden besteht dann die Möglichkeit, sich dort Bücher zu kaufen, die als Java-Anwendung an nahezu alle Handymodelle angepasst werden können.





Ich bin von der Lese-Qualität
Ich bin von der Lese-Qualität wirklich überzeugt, allerdings ist der Preis für ein e-book Reader viel zu hoch angesetzt. Daher werden Sie sich nicht durchsetzen. Zumal ich behaupte, dass die jugendlichen, die als Zielgruppe von solchem technischen Schnick-Schnack zu defenieren ist, überhaupt keine Bücher liest.
Und meine Mutter/Vater, sind dafür zu altmodisch. Die wollen ein Buch in der Hand haben und nicht ein Gerät was Sie bedienen lernen müssen.
Jede Waschmaschine hat mehr
Jede Waschmaschine hat mehr Knöpfe als ein Kindle und damit kommt die Elterngeneration auch zurecht. Ich glaube, dass das Hauptproblem das "Feeling" beim Lesen ist. Ein Buch zu lesen kann etwas sehr emotionales sein und ob sich dieses Gefühl auf einen E-Book-Reader übertragen lässt...?
E-book-reader
Moin, seit Jahr und Tag habe ich meine PDF-Bücher auf dem Palm. Was brauche ich da noch einen Extra-BookReader ?
Irgendwo ist an den E-Book-Leuten die Entwicklung vorbei gegangen. Und dann noch all die Auflagen...
Siehe mein "Vorschreiber": Es gibt mehr interessante ältere Bücher als neue ... ;o)
Gruß an die Lesergemeinde
eLizenz, nicht eBook
Es gibt unter den gängigen Angeboten keine eBooks, verkauft wird statt dessen nur eine "eLizenz", bestimmte Texte auf bestimmten Geräten selbst lesen zu dürfen.
Löschen durch den Verkäufer ist möglich (s. Beispiel Amazon), Lesen auf beliebigen Geräten ist nicht möglich, die Dateien sind zudem verschlüsselt, damit man immer auf den Verkäufer angewiesen bleibt.
Wer will schon eine "Bibliothek", aus der nächtens Bücher einfach gelöscht werden können, deren Bücher ihren eigenen Verkäufer nicht überleben und die man weder ausleihen, noch ausdrucken, noch verschenken darf?
Spart euch den Beschiss und kauft ein kleines Netbook, mit dem man nebenbei noch viel mehr Sachen machen kann; alte Bücher gibts als frei verwendbare PDFs ganz legal im Netz.