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Literatur fürs Ohr

Literatur fürs Ohr
Foto: allanglesandassociates.com

Normalerweise sind Männer ja nicht für Multitasking-Aufgaben geeignet: Neidisch wird da auf die Freundin geblickt, die gleichzeitig mit dem Handy telefoniert, am Laptop E-Mails schreibt und gemütlich einen Latte Macchiato trinkt, den sie nebenbei in der Design-Kaffeemaschine gekocht hat.

Diese Zeiten sind zumindest im Lieblings-Rückzugsort des Mannes, dem Auto, vorbei. Autofahren und dabei hohe Literatur genießen, kein Problem in Zeiten von CD und MP3. Mit dem Hörbuch ist der Kulturfreund jederzeit und überall in der Lage Triviales oder Belletristisches zu genießen und auch so genannte Audioguides, elektronische Reiseführer, sind erhältlich. Eine echte Alternative zum Musikhören, und auch die High-End-Stereoanlage im Kofferraum freut sich mal über ruhigere Klänge.


Die Grundidee des Hörbuches entstammt übrigens dem Ende des 19. Jahrhunderts. Um der Bevölkerung ein Bild vom Deutsch-Französischem Krieg zu verschaffen, wurde ein etwa zwei Minuten langes Hörbild mit dem Titel „Die Beschießung von Paris“ inszeniert, welches damals noch auf Tonwalzen und Wachsplatten gespeichert wurde.

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Kommentare

@Herr Wulfken

In erster Linie muss auch ich ihnen Recht geben, wenn Sie die exzessive Benutzung von englischsprachigen Wörtern in deutschen Presseerzeugnissen anprangern.
Allerdings kann ich mich ihrer Kritik in diesem Fall nicht anschließen. Mit welcher vernünftig klingenden deutschen Formulierung hätte man das Wort Multitasking den bitte in diesem Falle ersetzen sollen?
In vielen Fällen ist es einfach besser, auf internationale Begriffe zurückzugreifen, abstatt sinnlos neue deutsche Wörter zu erfinden.
Gerade in dem von ihnen Angesprochenen Technik und Computer bereich ist das ja wohl selbstverständlich.
Ansonsten bekommen wir noch mehr sprachlich verirrte Begriffe wie das Wort Handy, das englisch wirkt, allerdings vom Rest der Welt nich verstanden wird. In England sagt man "mobile"...

Immer locker bleiben

Lieber Herr Wulfken,
auch ich benutze lieber deutsche Wörter anstatt ins "Denglische" zu verfallen. Sich aber über einen, meiner Meinung, gebräuchlichen Begriff so aufzuregen, das übersteigt dann doch mein Verständnis. Dem Autoren Unhöflichkeit, Diskriminierung und fälschliche Darstellung von Intelligenz und Weltoffenheit vorzuwerfen, finde ich doch stark übertrieben. Kontrollieren sie doch mal ihren Blutdruck, atmen tief durch und dann ist das nur noch halb so schlimm. Übrigens: Die Verwendung von Englisch im Rechner-, Technik- und Geschäftsbereich hat übrigens einen ganz simplen Grund - nämlich Wettbewerbsfähigkeit. Stichwort: Globalisierung.
MfG,
Jenny

Unverständliche Angaben

Guten Tag, warum Sie in Ihrem Bericht "Literatur fürs Ohr" ausländische, unverständliche Wörter einbauen müssen, ist uns unverständlich. "Multitask-Aufgaben" was sollen wir damit anfangen? Es ist unhöflich und diskriminierend. Wir müssen schon im Rechner- und Technikbereich viel zu viel Auslandsbrocken hinnehmen. So sollten wir doch in unserer Umgangssprache bei unserer Heimatsprache DEUTSCH bleiben und nicht anderen nachäffen, die meinen, dadurch besonders intelligent und weltoffen zu erscheinen. Das Gegenteil ist der Fall. Umfragen haben erwiesen, daß diese, sehr oft Matschwörter" nicht verstanden und abgelehnt werden. Auch im Ausland werden wir mitleidig belächelt. Die "TIMES" spricht von einer "sprachlichen Unterwerfung" zur USA. Mit freundlichen Grüßen Lothar Wulfken

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