Babyzubehör - Diese Dinge sind ein Muss für alle frischgebackenen Eltern

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Hurra, ein neuer Erdenbürger ist da! Aber ist auch alles bereit für einen guten Start ins Leben? Wie allgemein bekannt, kommt so ein Baby nackt zur Welt – absolut nichts bekommen Sie mitgeliefert, noch nicht einmal eine Bedienungsanleitung ist dabei! Und die Ausrüstung fürs Baby markiert nur den Anfang: Laut einer Studie des Statistischen Bundesamts gaben deutsche Eltern im Jahr 2003 durchschnittlich 549 Euro im Monat für ihren Nachwuchs aus. Allein bis zum 18. Geburtstag kostet ein Kind die stolzen Eltern also fast 120.000 Euro! Im Folgenden erfahren Sie hier bei eVendi.de mehr über drei praktisch unverzichtbare Baby-Accessoires, die Ihrem Baby und auch Ihnen selbst das Leben gehörig erleichtern.

Kind dabei, Hände frei: Babytragen
Für das Wohlbefinden und die frühe Entwicklung Ihres Babys ist es wichtig, dass es so viel unmittelbaren Körperkontakt wie möglich hat – schließlich ist es das aus dem Mutterbauch so gewöhnt. Hier mag man unsere nächsten Verwandten, die Affen beneiden! Deren Kinder klammern sich schon kurz nach der Geburt ganz eigenständig an der Mutter fest, so dass diese die Arme frei hat. Damit auch Menscheneltern bald wieder uneingeschränkt ihren alltäglichen Tätigkeiten nachgehen können, benutzen sie schon seit alten Zeiten Tragetücher. Mehr Komfort und Sicherheit bieten deren moderne Nachfolger: Babytragen. Besonders flexibel ist hier etwa die Cybex i.GO, denn in dieser Trage können Sie Ihr Kind auch in horizontaler Position transportieren. Auf diese Weise kann das mobile Leben schon direkt nach der Geburt wieder beginnen: Die Trage entspricht dem orthopädischen Gebot, die Wirbelsäule in den ersten Lebensmonaten zu entlasten. Danach kann sie wie herkömmliche Tragesysteme verwendet werden. Die Cybex i.GO ist hier je nach Farbe ab knapp 60 Euro zu haben.

In aufrechter Position auf dem Rücken tragen sollten Sie Ihr Baby erst dann, wenn es alleine aufrecht sitzen kann. Das Angebot entsprechender Babytragen beginnt bei einfachen und günstigen Modellen wie zum Beispiel der Chicco Babytrage Go Extreme, die sie schon für unter 30 Euro bekommen können. Die Spanne reicht bis hin zu High-Tech-Varianten wie etwa der Deuter Kid Comfort III, die ab knapp 230 Euro im Preisvergleich angeboten wird. Letztere Trage verfügt nicht nur über einen festen Rahmen und üppigen Stauraum, sondern auch über zahlreiche Ausstattungsdetails: etwa eine Trinkblase, ein Regendach und einen Spiegel, der dem Träger den Kontrollblick in den "Fahrgastraum" ermöglicht.

Der erste fahrbare Untersatz des Lebens: der Kinderwagen
So wichtig der direkte Körperkontakt auch ist – je größer und schwerer das Kind wird, desto mehr sinkt die Lust der meisten Eltern, ihren Nachwuchs pausenlos mit sich herum zu tragen. Zeit für einen Kinderwagen! Hier ist die Auswahl heute ungeheuer groß: Über eintausend verschiedene Modelle sind in der eVendi-Datenbank verzeichnet! Klassische Kinderwagen, in dem Ihr Baby ausschließlich in einem waagerechten Bettchen liegen kann, gibt es dabei praktisch gar nicht mehr. Ein Modell, das diese Funktion erfüllen kann, ist zum Beispiel der ABC Design Astro, den Sie je nach Farbvariante ab knapp 280 Euro erhalten. Hat Ihr Kind das "Sitzstadium" erreicht, können Sie den Wagen so umbauen, dass es aufrecht sitzend positioniert ist. Solche so genannten Kombiwagen wachsen gewissermaßen mit Ihrem Kind mit und können somit von der Geburt an bis etwa zum dritten Lebensjahr eingesetzt werden.

Die leichteste, kompakteste und preisgünstigste Variante sind die sogenannten Buggys. Den Hauck Run etwa bekommen Sie in manchen Farben schon für knapp 20 Euro. In einem Buggy kann Ihr Baby allerdings nur aufrecht sitzen und dieser Kinderwagen-Typ bietet nur wenig bis gar keinen Stauraum, so dass er eher nur für Kurzstrecken geeignet ist. Immer beliebter sind in den letzten Jahren die sogenannten "Jogger" geworden: In dieser Art von Kinderwagen ruht Ihr Baby meist in einer verstellbaren Autositz-ähnlichen Hartschale. Mit seinen drei großen Luftreifen und der Handbremse eignet sich dieser Kinderwagentyp auch für den Offroad-Einsatz oder eben – wie der Name schon sagt – für eine etwas flottere Gangart. Ein preiswerter Vertreter dieses Typs ist etwa der Herlag Jogger Verona, der je nach Farbe ab knapp 160 Euro erhältlich ist. Für Säuglinge, die noch nicht sitzen können, lässt er sich auch mit einer waagerechten Soft-Tragetasche bestücken.

eVendi Tipp
Einige Kinderwagen-Modelle stellen so genannte "Shop'n Drive Systeme" dar, also eine praktische Kombination von Kinderwagen und Autositz. Sie transportieren Ihr Kind sicher im Auto und montieren den Sitz dann mit wenigen Handgriffen auf das Fahrgestell. Auf diese Weise sparen Sie sich die separate Anschaffung eines Auto-Kindersitzes!

Urvertrauen per Funk: das Babyphone
Auf der einen Seite wollen Eltern natürlich jederzeit Gewissheit haben, dass es ihrem Kind gut geht. Auf der anderen Seite soll das Baby spüren, dass Mama und Papa sofort zur Stelle sind, wenn ihm etwas fehlt – auch wenn sich im elterlichen Schlafzimmer nicht mehr alles nur ums Baby dreht. An dieser Stelle kommen Babyphones ins Spiel: Dank dieser können Sie abends die Zweisamkeit genießen, beruhigt fernsehen oder auch Ihre Nachbarn besuchen. Ein sehr beliebtes Gerät ist zum Beispiel das Hama Baby-Control BC-228, weil es nicht nur den Geräuschpegel, sondern auch die Raumtemperatur überwacht. Sie finden es zurzeit im Preisvergleich ab gut 70 Euro.

Auf keinen Fall sollten Sie sich zu sehr nach dem "süßen" Design der meisten Geräte richten, denn viele Babyphones haben auch nicht zu unterschätzende Nachteile: So ist etwa die Reichweite in der Praxis oft ziemlich begrenzt. Die Hersteller werben hier meist mit Werten, die sich nur auf offenem Gelände erreichen lassen. Doch wenn die Funkwellen die dicken Stahlbeton-Mauern von Neubauten durchdringen müssen, kann es erfahrungsgemäß schon bei 20 bis 30 Metern kritisch werden. Sind die Empfangsbedingungen besser, tritt oft ein anderes Problem auf: Sie eilen immer wieder ganz umsonst zu Ihrem seelenruhig schlafenden Baby, weil Sie das Geschrei von Nachbarskindern empfangen haben, deren Babyphones auf der gleichen Wellenlänge senden.

Eine pfiffige Alternative zu den weit verbreiteten Babyphones können daher Walkie-Talkies sein, die über eine Freisprechfunktion verfügen (auch Raumüberwachungs- oder Vox-Modus genannt). Während sich gerade preiswerte Babyphones oft nur auf zwei verschiedene Frequenzen einstellen lassen, sind es bei Walkie-Talkies in der Regel erheblich mehr. Auch die Sendeleistung ist höher – in freiem Gelände sind mit einigen Geräten bis zu acht Kilometer möglich. Und nicht zuletzt: Wenn Ihr Kind herangewachsen ist, hat es mit den Walkie-Talkies ein herrliches Spielzeug! Ein preiswertes Babysitter-taugliches Modell ist beispielsweise das Stabo Freecomm 450 – Komplettset, das Sie schon ab knapp 40 Euro erwerben können. Bei 38 möglichen Frequenzen sollten Sie immer eine finden können, auf der keine anderen Babys funken.

Fazit
Der Volksmund weiß es schon lange: Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. Nicht nur bei der Erziehung zweifeln die meisten Mütter und Väter permanent, ob sie alles richtig machen – auch wenn es um Babyprodukte geht, ist dies der Fall. Hier lautet die Devise: Nicht nervös machen lassen! Viele Anbieter von Babyprodukten sind Spezialisten darin, Eltern ein schlechtes Gewissen einzureden. Frei nach dem Muster: Wenn ihr die Fläschchen eures Babys nicht mit unserem Vaporisator sterilisiert, liebe Väter und Mütter, dann seid ihr Rabeneltern, die die Gesundheit ihrer Kinder gefährden! Um die Keime abzutöten, können Sie die Flaschen und Schnuller aber genauso gut in den Kochtopf tun, der Effekt ist genau der gleiche. Dass der Kauf einer Babytrage, eines Kinderwagens und eines Babyphones oder Walkie-Talkies absolut sinnvoll ist, kann dagegen wohl niemand bezweifeln. Angesichts der großen Auswahl sollten Sie sich frühzeitig darum kümmern – umso mehr können Sie dann die ersten Tage und Wochen mit Ihrem kleinen Liebling genießen!

Sven Kloevekorn | 21.08.2009 12:11
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