Antivirus-Programm gegen die Schweinegrippe

Quelle: © Patrick Pirker - Fotolia.com

Kennen Sie schon jemanden, der die Schweinegrippe hat oder hatte? Seit Wochen hält das H1N1-Virus die deutsche Öffentlichkeit in Atem. Es stapeln sich die Berichte über Impfmaßnahmen, jeder C-Prominente mit Schweinegrippe kann sich über fette Schlagzeilen freuen und jeder einzelne Todesfall bahnt sich seinen Weg auf die Titelseiten. Trotz der ungeheuren Medienhysterie bleiben die meisten Menschen besonnen. Mehr und mehr setzt sich die Einsicht durch, dass die neue Seuche nüchtern betrachtet weitaus weniger gefährlich ist als so manche altbekannte Krankheit. Dennoch: Grippe hat niemand gern und extrem ansteckend bleibt die Schweinegrippe auf jeden Fall. Deshalb verschreibt Ihnen eVendi.de an dieser Stelle einige Hinweise, wie Sie Infektionen vermeiden und beim Kauf der dabei hilfreichen Produkte auch noch Geld sparen können.


Ist es eine zynische Frage, ob eine Handvoll Todesopfer einen derartigen medialen Wirbel rechtfertigt? Natürlich ist jeder Todesfall beklagenswert, doch in den Medien scheint hier die Verhältnismäßigkeit verloren gegangen zu sein: Schließlich sterben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts schon seit eh und je pro Saison zwischen 5.000 und 15.000 Menschen an Grippe – an ganz normaler Grippe wohlgemerkt, nicht etwa an SARS, Vogel- oder Schweinegrippe. Doch der riesige Medienhype hat auch ein Gutes: Jede Menge Menschen, denen das Thema Hygiene bislang völlig schnurz war, denken nun ernsthaft über ihre entsprechenden Angewohnheiten nach. Das dürfte nicht nur gegen die Verbreitung der Schweinegrippe, sondern auch gegen alle anderen Viruserkrankungen helfen – deshalb will auch eVendi.de dazu anregen.

Eine Hand wäscht die andere

Jeder kann seinen persönlichen Beitrag dazu leisten, die Grippe einzudämmen. Eine der einfachsten und wirkungsvollsten Maßnahmen, um das Ansteckungsrisiko zu verringern, ist zweifellos häufiges Händewaschen. Besonders vor dem Essen und nachdem Sie an Orten waren, wo sich viele Menschen versammeln, sollten Wasser und Seife zum Einsatz kommen. Um den Viren zuverlässig den Garaus zu machen, empfiehlt es sich, zusätzlich ein Desinfektionsmittel zu benutzen – zum Beispiel Sterillium Virugard. Die Literflasche finden Sie im Preisvergleich schon für weniger als zehn Euro. Es tötet nicht nur Viren, sondern auch Bakterien und Pilze ab und ist dabei hautverträglich und rückfettend. Besonders praktisch als Ergänzung zum normalen Händewaschen ist antiseptisches Handreinigungsgel im Spender. 500 Milliliter kosten hier knapp 20 Euro. Für die schnelle Virenbekämpfung unterwegs eignen sich Desinfektionstücher. Die Hama Desinfektionstücher in der Dose etwa finden problemlos in der Hand- oder Jackentasche Platz. Eine andere gute Möglichkeit, immer ein Desinfektionsmittel dabei zu haben, stellen Handdesinfektionssprays dar.
Für unterwegs besonders geeignet ist antibakterielles Handwaschgel. Dieses Gel ermöglicht ein Händewaschen ohne Wasser und verdunstet sofort auf der Haut.

eVendi Tipp
Sei es zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs: Beim Kampf gegen die Grippeviren geht es nicht nur um antiseptische Produkte, sondern vor allem auch um die richtigen Verhaltensweisen. So dauert eine hygienische Handwäsche mindestens 30 Sekunden und schließt auch die Handrücken, Handgelenke und Finger-Zwischenräume mit ein. Keine Uhr dabei? Dann singen Sie einfach zwei Mal hintereinander "Happy Birthday" beim Händewaschen.

Seuchenherd Computer-Tastatur
Wussten Sie, dass in einer gewöhnlichen Büro-Tastatur bis zu 400 mal mehr Krankheitsüberträger lauern als in einer öffentlichen Toilette? Wenn Sie also im Büro oft an Computern arbeiten, die auch andere Mitarbeiter regelmäßig benutzen, kann eine gründliche Reinigung der Tastatur bestimmt nicht schaden. Speziell zu diesem Zweck gibt es Reinigungssets für Keyboards, wie zum Beispiel das Tastatur-Reinigungsset Data Flash, das Sie hier im Preisvergleich schon für knapp vier Euro bekommen. Auch Telefone, die von vielen verschiedenen Menschen benutzt werden, spielen bei der Virenübertragung eine wichtige Rolle. Diese regelmäßig mit einem Desinfektionstuch abzuwischen, ist mit Sicherheit eine gute Idee.

eVendi Tipp
Ein wichtiger Punkt ist auch das richtige Husten und Niesen. Halten auch Sie dabei reflexartig die Hand vor den Mund, weil Ihre Eltern Ihnen das so eingebläut haben? Versuchen Sie, sich das wieder abzugewöhnen! Auf diese Weise hinterlassen Sie, falls Sie bereits infiziert sind, die Viren an allem, was Sie anfassen. Niesen oder husten Sie am besten in ein Papiertaschentuch oder, falls der Reiz Sie überrascht, lieber in Ihre Armbeuge als in die Hand. Damit verringern Sie das Risiko, Krankheiten zu verbreiten, erheblich.

Was tun, wenn das Virus schon im Haus ist?
Vielleicht sind ja auch schon Menschen aus Ihrem direkten Umfeld von der Schweinegrippe betroffen, denen Sie nicht aus dem Weg gehen können oder wollen. Wenn Familienmitglieder oder Mitbewohner erkrankt sind, sollten Sie körperlichen Kontakt mit ihnen so weit wie möglich vermeiden. Häufiges Lüften verringert die Virenkonzentration in der Raumluft und verhindert, dass Mund- und Nasenschleimhäute austrocknen und dadurch anfälliger werden. Auch sollten der oder die Erkrankte nicht mit anderen in einem Bett schlafen.

Darüber hinaus kann ein Mundschutz bei der Pflege eines Grippekranken eine lohnenswerte Anschaffung sein. Er schützt nicht nur seinen Träger vor einer Infektion, sondern hilft auch zu verhindern, dass dieser die Krankheit an andere Hausbewohner weitergibt. Eine Packung mit 50 dieser Schutzmasken, wie sie auch Ärzte bei Operationen benutzen, bekommen Sie im Preisvergleich ab knapp 3,50 Euro. Um die akuten Beschwerden der Erkrankten – etwa Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen – zu lindern, stehen zahlreiche rezeptfreie Grippe-Medikamente zur Verfügung.

eVendi Tipp
Gehören Sie zu den Menschen, die sich zum Beispiel beim Nachdenken oft die Nase reiben oder unwillkürlich die Hand auf den Mund legen? Auch dies sind Angewohnheiten, die Sie nach Möglichkeit ablegen sollten, weil sie eine Ansteckung begünstigen. Wenn Sie Mund, Nase oder Augen berühren, können Viren von Ihren Händen über die Schleimhäute viel leichter in Ihren Körper gelangen.

Mit schwerem (Haushalts-)Gerät gegen die Grippeviren
Auf keinen Fall sollten Sie sich mit Schweinegrippe-Patienten Geschirr und Essbesteck teilen – die Ansteckung wäre praktisch garantiert. In der Regel wird aber Ihre Spülmaschine die Erreger im Normalprogramm abtöten, sodass Sie das Geschirr danach wieder allgemein verwenden können. Bettwäsche, Handtücher und Kleidung der Erkrankten sollten Sie separat bei 60 Grad in der Waschmaschine waschen. Diese Temperatur überleben die Schweinegrippe-Viren nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Für eine Impfung der nicht betroffenen Haushaltsbewohner ist es übrigens normalerweise zu spät, da diese etwa 7 bis 10 Tage benötigt, um einen gewissen Schutz zu entfalten.

Fazit
Angesichts der Verbreitung der Schweinegrippe in Panik zu geraten, ist sicherlich unangemessen. Wer nicht ohnehin chronisch krank ist oder ein geschwächtes Immunsystem hat, braucht sich vor ihr nicht mehr zu fürchten als vor der bekannten saisonalen Grippe, an der jedes Jahr vier bis zehn Prozent der Bevölkerung erkranken. Dennoch ist die Schweinegrippe ein guter Anlass, ganz allgemein mehr auf Hygiene zu achten. Wenn alle Menschen in diesem Zusammenhang ein wenig an sich arbeiten und sich einige schlechte Angewohnheiten abtrainieren würden, wäre schon viel erreicht.

Thema: Kaufberatung
eVendi Team | 22.11.2009 15:42
Top Shops bei eVendi

© 1997-2014 Copyright by eVendi GmbH & Co. KG