Was is die Bedeutung von 'Laserdrucker'?
Dieser Druckertyp funktioniert sehr ähnlich wie ein Kopierer. Die überwiegende Mehrzahl dieser Geräte sind schwarz/weiß Drucker, prinzipiell ist mit dieser Technik aber auch ein vollfarbiger Druck möglich, entsprechende Geräte sind allerdings noch recht teuer und somit nur für professionelle Anwender interessant. Die Vorteile der Laser- gegenüber den Tintenstrahldruckern liegt in meist deutlich niedrigeren Druckkosten sowie in der höheren Qualität von s/w Ausdrucken wie Text und Liniengrafiken, die auch dauerhafter sind, da weder UV-Licht noch Wasser die Farbe verändern oder lösen können.
Ein Laserdrucker enthält eine lichtempfindliche Trommel, die durch Bürsten oder Walzen mit einer hohen elektrostatischen Aufldaung versehen. Bei älteren Geräten wurde zu diesem Zweck ein Draht verwendet, der keinen direkten Kontakt zur Trommel hatte, was zu Spannungsüberschlägen zwischen Draht und Trommel führte, wodurch Ozon entsteht, das reizend und in höheren Konzentrationen giftig wirkt. Die Ozonbildung konnte durch die Verwendung von Bürsten oder Walzen reduziert werden. Die Trommel wird nun gezielt an den Punkten, die später auf dem Papier schwarz erscheinen sollen, mit einem Laser oder durch eine LED belichtet, wodurch sie an dieser Stelle ihre Ladung verliert. Danach wird Toner (Farbpulver) auf dir Trommel aufgebracht, der ebenfalls negativ aufgeladen wurde, weshalb er nur an den Stellen an der Trommel haften bleibt, die durch die Belichtung entladen wurden (die negativ aufgeladenen Tonerteilchen werden von der negativ geladenen Walze abgestoßen). Die Trommel rollt danach über das positiv aufgeladene Papier, das die Tonerteilchen durch die entgegengesetzte Ladung anzieht. Im letzten Schritt wird der Toner auf dem Paier durch Hitze fixiert. Da der ganze Prozess voraussetzt, daß eine Seite den Drucker unterbrechungsfrei durchläuft, werden Laserdrucker auch Seitendrucker genannt.
siehe auch c't 07/00, Seite 165